Wohnungsbau

39 neue Wohnungen in drei Häusern entstehen an Marienstraße

So sieht das erste Modell der drei geplanten neuen Wohnhäuser an der Marienstraße aus.  Foto:Baugenossenschaft Bochum

So sieht das erste Modell der drei geplanten neuen Wohnhäuser an der Marienstraße aus.  Foto:Baugenossenschaft Bochum

  Baugenossenschaft Bochum reißt alte Häuser Marienstraße 43 bis 53 ab. Baubeginn des Komplexes Anfang 2019. Kosten bis zu zehn Millionen Euro.

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Die Baugenossenschaft Bochum wird ihre alten Wohnhäuser an der Marienstraße 43 bis 53 abreißen und dort einen komplett neuen Wohnkomplex mit 39 Wohnungen errichten. Kostenvolumen: neun bis zehn Millionen Euro.

Anfang 2019 sollen die fünf Häuser an der Marienstraße abgerissen sein und mit dem Neubau drei großer Wohngebäude begonnen werden. Die Baugenossenschaft plant eine Bauzeit von rund zwei Jahren ein, so dass Anfang 2021 die drei neuen Häuser bezugsfertig sein könnten.

Verschiedene Größen

Die Grundstücksfläche beträgt rund 3800 Quadratmeter. Die Neubauten sollen 39 barrierearme Wohnungen auf einer Wohnfläche von insgesamt 3500 Quadratmetern bieten. Laut Oliver Krudewig, Vorstand der Baugenossenschaft, „werden 24 Familienwohnungen von 3,5 bis vier Zimmern mit Küche, Diele, Bad und 15 Wohnungen mit 2,5 Räumen gebaut.“ Alle Wohnungen erhalten Balkone von 2,25 Metern Tiefe und vier Metern Breite. Der Wohnkomplex wird in Ziegelbauweise erstellt. Der erste Baukörper wird dreigeschossig in Höhe Haus 53 errichtet. Ein Staffelgeschoss wird aufgesetzt. Die beiden weiteren Gebäude sehen vier Geschosse plus Staffelgeschoss vor. Gebaut wird ab Kreuzung Hüller Straße aufwärts.

Hell und freundlich

Der Bau wird insgesamt 75 Meter lang und etwa zwölf Meter tief sein. Alle Wohnungen sind per Aufzug erreichbar. Drei Aufzüge und auch drei Treppenhäuser halten die Häuser vor. Die Treppenhäuser sind verglast und von außen einsehbar. „Es soll ein heller, freundlicher Gebäudekomplex werden“, so Krudewig. Balkone, Eingangsbereich und Treppenhäuser werden mit beige- und anthrazitfarbenen sowie roten Klinkern versehen. Im Mai soll die Baugenehmigung eingereicht werden, dann, so Krudewig, „sollte die Planung soweit fertig sein.“ Gearbeitet wird mit örtlichen Handwerkern.

Abriss der alten Häuser

Die alten Häuser müssen abgerissen werden. „Sie sind von der Substanz her so schlecht, dass Einsturzgefahr besteht“, so der Vorstand. Die Gebäude wurden Anfang der 50er Jahre errichtet. Gebaut wurde mit Asche und Beton, sagt Krudewig, „Materialien, die nach dem Krieg zum Häuserbau verwendet worden sind.“ Die Keller sind teilweise nass und sogar von Wasser unterspült.

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