Alarm

Sirenen-Warntag: Mehrere Bürger im Kreis Soest wählen Notruf

Sirenen wie diese auf dem Feuerwehrgerätehaus in Möhnesee-Büecke stehen an Standorten im gesamten Kreisgebiet, um die Bevölkerung im Falle einer Katastrophe zu warnen.

Sirenen wie diese auf dem Feuerwehrgerätehaus in Möhnesee-Büecke stehen an Standorten im gesamten Kreisgebiet, um die Bevölkerung im Falle einer Katastrophe zu warnen.

Foto: Thomas Weinstock/Kreis Soest / WP

Warstein/Kreis Soest.  Zum landesweiten Warntag haben am Donnerstag auch die Sirenen im Kreis Soest Alarm geschlagen. Mehrere Menschen wählten vor Schreck den Notruf.

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Sirenenalarm in Warstein und den (fast) allen anderen Städten und Gemeinden im Kreis Soest: Pünktlich um 10 Uhr hat Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz beim landesweiten Warntag am Donnerstag in der Leitstelle im Rettungszentrum die Sirenen ausgelöst.

Im Anschluss hat er alle Kommunen abtelefoniert. Danach sind überall die verfügbaren Sirenen gelaufen. Ausnahme: die Anlage auf dem Rathaus Welver. Wahrscheinlich ist die Programmierung fehlerhaft. Das Ordnungsamt Welver will das überprüfen und für Abhilfe sorgen. Beim ersten landesweiten Warntag im vergangenen Jahr waren im Kreis Soest noch viele Sirenen stumm geblieben, weil der Rechner der Rettungsleitstelle durch den Probealarm überfordert worden war.

Drei Alarmtöne abgegeben

„Spannend war, dass sich 15 Bürgerinnen und Bürger über den Notruf 112 gemeldet und gefragt haben, was los sei“, berichtet Dennis Pingel. „Wir haben sie natürlich über den Warntag aufgeklärt. Im vergangenen Jahr hatten wir diese Anrufe nicht.“

In elf Kommunen im Kreisgebiet sind bereits flächendeckend Sirenen montiert. Lippstadt und Möhnesee hatten bereits im Vorfeld bekannt gegeben, sich nicht an dem Warntag zu beteiligen.

Die Sirenen haben nacheinander die drei Alarmtöne Entwarnung (eine Minute Dauerton) – Warnung (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) – Entwarnung (eine Minute Dauerton) abgegeben. Dennis Pingel bittet um Nachricht, wenn es irgendwo Aussetzer gegen haben sollte. Auch die Ordnungsämter vor Ort können direkt darüber informiert werden.

Probemeldung über Warnapp NINA

Das Lagezentrum des Landes hat parallel zum Sirenenalarm zum Warntag über die Warnapp NINA eine Probewarnmeldung verschickt. Dennis Pingel als Fachmann für Katastrophenschutz hält es für wichtig, dass NINA auf möglichst vielen Smartphones installiert wird.

Sirenenalarm- Das bedeuten die einzelnen Warnsignale

Er weiß aber auch, dass die Warnapp manchmal nerven kann. Er deshalb einen Tipp: „Über die Einstellungen lässt sich steuern, ab wann die App bei kritischem Wetter warnt. Wem die Nachrichten zu viel werden, sollte man einfach nur die Stufen rot und lila für Unwetter beziehungsweise extremes Unwetter aktivieren.“

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