Sirenen-Warntag

Darum erklingt in Warstein am Donnerstag der Sirenenalarm

Zum landesweiten Warntag erklingt am Donnerstag auch in Warstein der Alarm der Sirenen.

Zum landesweiten Warntag erklingt am Donnerstag auch in Warstein der Alarm der Sirenen.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Warstein/Kreis Soest.  Am Donnerstag wird es in Warstein laut, doch Sorgen machen müssen sich die Anwohner nicht. Das Innenministerium ruft zum zweiten Warntag.

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Bald heulen wieder die Sirenen. Auf Initiative des Innenministeriums NRW wird es am kommenden Donnerstag, 5. September, zum zweiten Mal einen Warntag geben, bei welchem ab 10 Uhr landesweit die Alarmtöne abgespielt werden.

Nacheinander ertönen die drei Alarmtöne: Entwarnung (eine Minute Dauerton) - Warnung (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) - Entwarnung (eine Minute Dauerton). Zudem wird die App „NINA“ eine Probewarnmeldung abgeben. Unter dem Motto „Zusammen warnen“ soll der landesweite Warntag immer am ersten Donnerstag im September stattfinden. Neben der Feuerwehr sind noch weitere Behörden, wie der Deutsche Wetterdienst, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Kommunen beteiligt.

Ordnungsamt informiert über App „NINA“

„Im Ernstfall arbeiten der Kreis und die Kommunen eng zusammen“, bestätigt Dennis Pingel von der Stabsstelle Feuer- und Katastrophenschutz vom Kreis Soest. „Wenn zum Beispiel in einer Kommune eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden muss und die Menschen hierfür ihre Häuser verlassen müssen, informiert meist das örtliche Ordnungsamt die Bevölkerung über die Warnapp NINA. Der Kreis führt die Anforderung dann auf Weisung der Kommune aus“, so Pingel.

„Bevor die Kreisleitstelle eine Warnmeldung innerhalb von Sekunden an viele tausend Smartphones im Kreis Soest verschickt, wird die genaue Formulierung akribisch geprüft. Denn jeder Satz muss absolut eindeutig und unmissverständlich sein“, erklärt Peter Roters, Sachbearbeiter Katastrophenschutz. Außerdem dürfe keine wichtige Information fehlen, um den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Zudem müssten vor einem Versand oft etliche Vorbereitungen im Hintergrund getroffen werden, zum Beispiel das Einrichten eines Bürgertelefons.

Zwei Kommunen bleiben stumm

Im Falle einer realen Gefahrenlage erhalten Bürger auch über die lokalen Online-Medien, das Radio und über die Social-Media-Seiten der jeweiligen Stadt Informationen und Verhaltensanweisungen.

Sirenenalarm: Das bedeuten die einzelnen Warnsignale
Sirenenalarm- Das bedeuten die einzelnen Warnsignale

Still bleiben die Sirenen in Lippstadt und Möhnesee. Während in Lippstadt noch am Aufbau eines Sirenennetzes gearbeitet wird, sind die Sirenen in Möhnesee zwar einsatzfähig, allerdings nicht für einen solchen Probealarm ausgelegt.

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