Zehntausende Euro Schaden

Sechs Brände - und alle wurden wohl gelegt

Die Wohnung an der Husemannstraße brannte völlig aus.

Die Wohnung an der Husemannstraße brannte völlig aus.

Waltrop.  Das Feuer war verheerend, das am frühen Samstagmorgen gegen 2.30 Uhr eine Wohnung an der Husemannstraße zerstörte. Den Schaden schätzt die Polizei auf bis zu 40.000 Euro. Gottlob es blieb beim Sachschaden. Drei Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt in dem Mehrfamilienhaus aufhielten, konnte die Feuerwehr rechtzeitig aus ihren Wohnungen retten. Es war der fünfte Brand binnen weniger Stunden, der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zufällig entstand.

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Die Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit beendet und glauben, dass es sich - wie auch in den vorherigen vier Fällen - um Brandstiftung handelt. Wenngleich zumindest im Falle des Wohnungsbrandes ein letztes Quäntchen Unsicherheit besteht. "Wir wollen deshalb noch einen externen Gutachter hinzuziehen", sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst. Dass so ein Gutachter die Brandstelle noch einmal untersucht, muss jedoch die Staatsanwaltschaft zunächst noch anordnen. Großes Glück an der Kita In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war bereits ein Gartenhaus an der Viktorstraße ausgebrannt. Schaden: 2.500 bis 3.000 Euro. Kurz zuvor hatten Müllsäcke auf der Ziegeleistraße und ein Altkleidercontainer an der Straße Am Mühlenteich gebrannt. Dass sich das ebenfalls gelegte Feuer an der Kita St. Ludgerus nicht ausgebreitet hat, war indes nichts weiter als großes Glück. Auch hier dürfte der Sachschaden erheblich sein. Mehrere Scheiben waren durch die Hitze geborsten.

Das bislang letzte Brandereignis datiert vom heutigen Mittwoch (6. Dezember). Um 0.57 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Einsatzstelle war die Stegerwaldstraße, nur wenige Meter von dem Haus an der Husemannstraße entfernt, wo es am Samstag brannte. Ein Roller, der hinter einem Wohnhaus stand, wurde "vermutlich angezündet". So teilt es die Polizei mit.

Auch die Behörde schließt indes nicht aus, dass die sechs Brände miteinander zusammenhängen könnten. "Ein Kollege hat alle sechs Vorgänge auf dem Tisch", sagt Ramona Hörst. Mögliche Zusammenhänge könnten so besser erkannt werden.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen aller sechs Fälle, die etwas beobachtet haben könnten, sich zu melden: Tel.: 0800/2361-111

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