Sportpark Mitte

Projekt nimmt Formen an

Norbert Bülhoff (l.) und Matthias Dekker (2.v.l.) stellten Jugendlichen aus Datteln die Pläne für den Sportpark vor und nahmen Anregungen entgegen.

Norbert Bülhoff (l.) und Matthias Dekker (2.v.l.) stellten Jugendlichen aus Datteln die Pläne für den Sportpark vor und nahmen Anregungen entgegen.

Foto: ANDREAS KALTHOFF

Datteln.  Der geplante Sportpark Mitte ist zweifelsohne ein Meilenstein in der Sportstätten-Entwicklung der Stadt. Deshalb versucht die Stadt Datteln auch im Vorfeld von vielen Gruppen, Vereinen und auch den Schulen, Wünsche für die konkrete Ausgestaltung mit aufzunehmen.

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Es soll nichts am grünen Tisch geplant werden, betonen Norbert Bülhoff und Matthias Dekker von der Stadtverwaltung. "Das Angebot des neuen Sportparks soll von den Bürgern später auch angenommen werden und keine Totgeburt werden", so Bülhoff. Und die Planung nimmt langsam Formen an.

In der letzten Woche gab es bereits ein erstes Treffen mit Sportvereinen, Schulen und anderen Gruppierungen. Am Dienstag folgte ein Gespräch mit Jugendlichen, um zu erfahren, was sie sich vorstellen. Zwei Anregungen hat die Stadt mitaufgenommen. Zum einen wurde der Wunsch nach einem Fußballfeld geäußert, das für alle zugänglich ist und auch von jungen Leuten genutzt werden kann, die nicht in Sportvereinen organisiert sind. Die Lösung könnte ein eingezäunter Soccer-Kunstrasen-Platz sein, wie er bereits im Sportpark Süd angelegt ist.

Um die Bedürfnisse von Skatern, BMX- und Scooter-Fahrern unter einen Hut zu bringen, ist eine kombinierte, modellierte Bahn in der Diskussion. Gute Noten von den Jugendlichen bekam auch die Idee einer Roll- und Inliner-Bahn, die im Winter bei Minus-Temperaturen zur Schlittschuh-Bahn umfunktioniert werden kann. Ein Parcours mit Fitnessgeräten ist ebenfalls geplant.

All diese Elemente dienen dem Breitensport und sollen die soziale Integration im Quartier fördern. Dies ist ein entscheidender Aspekt für die Förderung der Baumaßnahmen mit rund 2,8 Mio. Euro. Angelegt werden sollen diese Breitensport-Elemente im Bereich des Stadtbades auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Areal. Sie sollen allesamt öffentlich zugänglich sein.

Anders ist das bei den beiden neuen Sportplätzen auf der anderen Seite der Wiesenstraße. Für rund zwei Mio. Euro entstehen dort ein Kunstrasen- und ein Rasenplatz, die sich Kültürspor und die DJK Sportfreunde Datteln teilen sollen. "Wir können so einen Kunstrasenplatz nicht frei zugänglich machen, dann wäre er in kurzer Zeit kaputt", sagt Dekker.

Baustart soll im kommenden Frühjahr sein. Am Freitag trifft sich die Stadt mit dem Planungsbüro, um die Anregungen aus den letzten Gesprächen weiterzugeben. Nach vor den Sommerferien soll nach Angaben Dekkers dann der fertige Entwurf in der Stadthalle einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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