Neue Wertstofftonne

Dee: "Es bleibt nicht bei zwei Euro zusätzlich"

Anders als im berühmten Sketch von Loriot („Die Ente bleibt draußen“) heißt es bei der neuen Wertstofftonne ausdrücklich: Die Ente darf rein...

Foto: Torsten Janfeld

Anders als im berühmten Sketch von Loriot („Die Ente bleibt draußen“) heißt es bei der neuen Wertstofftonne ausdrücklich: Die Ente darf rein...

Waltrop.  Linken-Ratsherr Fritz P. Dee kritisiert die Entscheidung der Ratsmehrheit in Sachen Abfallentsorgung. Er hatte bereits im Gremium dagegen gestimmt.

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Dee sagte unserer Zeitung, er wundere sich, dass die anderen Fraktionen im Stadtrat dagegen keine Bedenken mehr erhoben hätten, nachdem sie zuvor über das Thema im Haupt- und Finanzausschuss noch nicht abschließend entscheiden wollten.

Wie berichtet, geht es um die Einführung einer Wertstofftonne. Damit soll Metallschrott oder Plastikmüll wie Bobby-Cars oder Gießkannen künftig nicht mehr einfach verbrannt werden, sondern in der Kreislaufwirtschaft landen. Im Stadtrat ging es jetzt darum, dass die Kommunalpolitiker ihr Einverständnis zu einer so genannten öffentlich-rechtlichen Vereinbarung der beteiligten Städte erklären - falls denn der Ver- und Entsorgungsbetrieb (V+E) diese Vereinbarung beitreten darf. Das ist noch eine offene Frage, weil der V+E die Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts hat.

Dee hat jedoch vielfältige inhaltliche Kritikpunkte. Unter anderem hält er es für unrealistisch, dass es dabei bleibt, dass die neue Tonne nur um zwei Euro pro Person und Jahr teurer werden soll. "Damit wird man nicht hinkommen", sagte Dee unserer Redaktion.

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