innogy sponsert Stadtfest

Datteln leuchtet doch noch

Eine illuminierte Innenstadt wird es am 23. November geben. Datteln leuchtet wieder.

Foto: Andreas Kalthoff

Eine illuminierte Innenstadt wird es am 23. November geben. Datteln leuchtet wieder. Foto: Andreas Kalthoff

Datteln.  Gute Nachricht für die Werbegemeinschaft und das Stadtmarketing: Der Energiekonzern innogy wird auch bei der fünften Auflage der Veranstaltung Datteln im Licht am 23. November als Hauptsponsor auftreten.

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Das Unternehmen, das angesichts der aktuellen Übernahmeverhandlungen zwischen E.ON und RWE selbst in unruhiges Fahrwasser geraten ist, hatte sich mit der Entscheidung Zeit gelassen. Nun steht die Zusage, erklärt Stephan Bröcker, Chef der Werbegemeinschaft, auf Anfrage unserer Redaktion.

Eine Entwicklung, die Bröcker sehr freut. Denn "Dattteln im Licht" habe schon einen hohen Stellenwert im Veranstaltungsprogramm der Dattelner Kaufmannschaft. Mit aktuell gut 90 Mitgliedern ist die Dattelner Werbegemeinschaft nach wie vor eine der größten und aktivsten in der Region, wie die Industrie- und Handelskammer jüngst den Dattelnern bescheinigte.
Festformate am Freitag sind preiswerter Veranstaltungen wie "Datteln im Licht" oder das neue Format "Dattelner Sommernachts-Shopping" am 29. Juni, das Wirtschaftsförderung und Kulturbüro im Kooperation mit der Werbegemeinschaft erstmals veranstalten wollen, finden am Freitagabend statt. "Das ist ein normaler, aber verlängerter Verkaufstag, der deutlich weniger, teure Sicherheitsvorkehrungen erfordert als ein verkaufsoffener Sonntag", erläutert Stephan Bröcker. Gleichzeitig aber seien diese Freitagabende schöne Werbung für den Einkaufsstandort, auch wenn die großen Stadtfeste wie Dattelner Mai oder Dattelner Herbst in der Rangordnung darüber stehen würden.
Hoffnung auf den vierten offenen Sonntag Bedauerlich findet es Bröcker, dass die Kaufleute auf so ein Sponsoring angewiesen sind. "Ich könnte gut darauf verzichten. Aber ohne können wir das nicht stemmen. Insofern bin ich froh, dass innogy weiter zu uns steht." In diesem Jahr wird es bei drei verkaufsoffenen Sonntagen bleiben. Daran würde auch das neue "Entfesselungsgesetz" der Landesregierung nichts ändern, das mehr verkaufsoffene Sonntage möglich machen soll. Dies lasse noch viel Interpretationsspielraum für die Gestaltung solcher Stadtfeste zu, wie die jüngsten Klagen von Verdi gegen Sonntagsöffnungen zeigten. "Das ist uns zu unsicher."

Gleichwohl hofft Bröcker, dass die Situation im kommenden Jahr klarer sein wird. Denn den verkaufsoffenen Sonntag zu "Datteln im Advent" würde Bröcker gerne wieder einführen.

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