Kunst im Park

Zu Pfingsten den Skulpturenpark Waldfrieden erkunden

Kunst und Natur ergänzen sich perfekt im Skulpturenpark Waldfrieden. Hier Werke des Künstlers Tony Cragg.

Kunst und Natur ergänzen sich perfekt im Skulpturenpark Waldfrieden. Hier Werke des Künstlers Tony Cragg.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Wuppertal.   Im Skulpturenpark Waldfrieden gibt es zu Pfingsten diverse Führungen. Spannend isr dabei auch die Geschichte der Villa Waldfrieden.

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Hier gehen Kunst und Natur eine glückliche Symbiose ein: Gleich zwei Führungen durch die wunderschöne Parklandschaft bietet der Skulpturenpark Waldfrieden, Hirschstraße 30, am Wochenende Samstag, 8. Juni, und Sonntag, 9. Juni. an Besonders für Kunstfreunde, die den Skulpturenpark noch nie besucht haben, ist die Überblicksführung am Samstag von 15 Uhr bis 16.30 Uhr bestens geeignet. Der Rund­gang vermittelt einen ersten Eindruck über die verschiedenen Schwerpunkt der Cragg Foundation: Die Geschichte des Skulpturenparks, die Kunst Tony Cragg’s, die wunderbare Archi­tektur der Villa Wald­frieden und die Thematik der aktuellen Wechsel­aus­stel­lung werden dem Besucher hier erläutert. Am, Sonntag, 9. Juni, 15 Uhr, geht es in der zweiten Führung des Wochenendes um die Geschichte des Skulpturenparks Waldfrieden.

Eine wechselvolle Geschichte prägte dieses grüne Refugium, davon zeugen nicht nur die unter­schiedlichen Architekturstile des Gebäudeensembles. Auch der alte Flurname „Waldfrieden“ erinnert an eine Zeit, als sich anstelle der heutigen Villa eine Ausflugsgaststätte befand. Später bewohnte die Familie des Industriellen Prof. Kurt Herberts das Grundstück. Wer diese Führung mitmacht, erfährt bei einem Rundgang durch den Park viel über die historische Bedeutung des Ortes, seine Vorbesitzer und die verbliebenen Spuren ihres Wirkens. Kurz zur Geschichte der Villa Waldfrieden: Ein 1894 errichtetes Haus mit ausgedehntem Anwesen, das der Lackfabrikant Kurt Herberts 1940 erworben hatte, war der Vor­gänger­bau der heutigen Villa Waldfrieden. Bei Luftangriffen auf Barmen wurde es 1943 zerstört. Mit dem Wiederaufbau über dem erhal­tenen Souterrain-Geschoss beauftragte Herberts gleich nach Kriegsende den Künstler und Architekten Franz Krause. Im Verlauf der Planung ließ sich der Bauherr für das Experiment Neubau gewinnen und beteiligte sich am unkon­­ventionellen Entwurfsverfahren. 2006 erwarb Tony Cragg mit dem Anwesen auch die unter Denk­mal­schutz stehende Villa nach langem Leerstand. Beide Führungen kosten jeweils vier Euro. Treffpunkt am Kassengebäude. Anmeldung telefonisch unter der Rufnummer (0202)47898120 oder per mail: mail@skulpturenpark-waldfrieden.de

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