Kriminalität

Hund eilt Frauchen in Velbert zur Hilfe und verjagt Räuber

Von beiden Angreifern liegt eine Personenbeschreibung vor, eine sofortige Fahndung der Polizei verlief zunächst erfolglos.

Foto: Christoph Reichwein

Von beiden Angreifern liegt eine Personenbeschreibung vor, eine sofortige Fahndung der Polizei verlief zunächst erfolglos. Foto: Christoph Reichwein

Velbert-Mitte.   Zwei Männer haben versucht, eine 53-Jährige in Velbert auszurauben. Der Hund der Frau verletzte einen Angreifer und verjagte die beiden.

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Zwei Männer haben am Samstag versucht, auf einem Verbindungsweg zwischen Post- und Birkenstraße, eine 53-Jährige auszurauben. Die Frau wurde dabei verletzt, ihr Hund verhinderte Schlimmeres.

Gegen 19.15 Uhr war die Frau am Samstag (13. Januar) im Offerbusch mit ihrem Hund spazieren. Sie hatte ihr Handy in der Hand, da sie kurz zuvor telefoniert hatte. Als sie sich in Höhe einer Parkbank umdrehte, um nach ihrem Hund zu sehen, kamen zwei unbekannte Männer auf sie zu.

Mann schlug 53-Jähriger mit der Faust ins Gesicht

Der Größere sprach sie in gebrochenem Deutsch an und forderte sie auf, ihr Handy sowie Bargeld herauszugeben. Als sie sich weigerte, schlug der Mann ihr mit der Faust ins Gesicht und hielt sie am Arm fest. Der Hund bemerkte den Angriff, rannte zurück und sprang die beiden Angreifer an.

Der Mann, der die 53-Jährige festhielt, bekam es daraufhin offenbar mit der Angst zu tun, stieß die Frau eine kleine Böschung hinunter und flüchtete samt Kumpan – aber ohne Beute – in Richtung Birkenstraße. Der Hund der Velberterin rannte den Tätern kurz hinterher, nachdem er der Polizei zufolge vermutlich einen der beiden gebissen hatte. Die Frau verletzte sich bei dem Sturz die Böschung hinunter.

Täterbeschreibung der beiden Angreifer liegt vor

Die 53-Jährige beschrieb der Polizei gegenüber die beiden Angreifer wie folgt: Der erste Mann ist etwa 16 bis 20 Jahre alt, farbig (vermutlich nordafrikanisch), etwa 185 bis 190 cm groß, hat eine dünne Statur, etwas abstehende Haare (Ansatz eines Afros) und war komplett dunkel gekleidet.

Der zweite Angreifer ist etwa gleich alt, ebenfalls farbig (vermutlich nordafrikanisch), etwa 170 cm groß bei normaler Statur, hatte seine Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden (ca. 10 bis 15 cm Haarlänge), war ebenfalls dunkel gekleidet und hatte eine Taschenlampe dabei.

Polizei bittet um Hinweise

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Die Frau kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, durfte aber nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause.

Wer etwas beobachtet hat und tatrelevante Hinweise geben kann, meldet sich bei der Polizei in Velbert unter der Telefonnummer (02051) 946 6110 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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