Preisverleihung

Velberter Stiftung Lichtblick mit 3000 Euro prämiert

Velbert hat bei dem „Starke Kids Förderpreis“ der AOK Rheinland/Hamburg abgeräumt. Sowohl die Stiftung Lichtblick als auch die Kita Casa Fantasia durfte sich über Geldpreise freuen. Im Bild: (hinten v.l.): AOK-Regionaldirektor Ralf Toepelt, Sandra Hildebrandt und Cansu Atasoy von der Casa Fantasia sowie Dr. Dr. Jürgen Schürmann und Ulrich Heuwold von der Stiftung Lichtblick. (vorne v.l.): Die Kita-Kinder Emma, Alexander und Alessia.

Foto: Uwe Möller

Velbert hat bei dem „Starke Kids Förderpreis“ der AOK Rheinland/Hamburg abgeräumt. Sowohl die Stiftung Lichtblick als auch die Kita Casa Fantasia durfte sich über Geldpreise freuen. Im Bild: (hinten v.l.): AOK-Regionaldirektor Ralf Toepelt, Sandra Hildebrandt und Cansu Atasoy von der Casa Fantasia sowie Dr. Dr. Jürgen Schürmann und Ulrich Heuwold von der Stiftung Lichtblick. (vorne v.l.): Die Kita-Kinder Emma, Alexander und Alessia. Foto: Uwe Möller

Kreis Mettmann.  Erster Platz beim Starke Kids Förderpreis. Auch Kita Casa Fantasia darf sich über Geldsegen freuen. Ziel ist, Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Mit der Initiative „Starke Kids Netzwerk“ will die AOK Rheinland/Hamburg die Förderung der Kindergesundheit in regionalen Projekten unterstützen. Bei der Ehrung der Sieger des Förderpreises 2017 im Neanderthal Museum in Mettmann durften sich gleich zwei Velberter Einrichtungen über Geldprämien freuen.

„Haus Seeblick“ lädt zu Klassenfahrten ein

Die achtköpfige Jury kürte die Velberter Stiftung Lichtblick für ihr „Haus Seeblick“ zum Sieger des Förderpreises. Dr. Dr. Jürgen Schürmann, Vorstandsvorsitzender, sowie Kuratoriumsmitglied Ulrich Heuwold nahmen den Preis über 3000 Euro entgegen. Im „Haus Seeblick“ am Baldeneysee können Schulen auch aus sozial schwächeren Milieus Klassenfahrten und Tagungen absolvieren. „Bei uns gibt es die Möglichkeit, erlebnispädagogisch zu arbeiten“, erklärte Schürmann die Vorteile des Hauses. Neben rund 20 bis 30 Schlafplätzen stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung – wie Klettern, Boot fahren oder Stand-Up-Paddling – zur Verfügung. Auch ein Basketballplatz oder eine Kletterwand können auf dem weitläufigen Gelände genutzt werden. „Ich freue mich, Ihnen diesen Preis überreichen zu dürfen“, sagte Jury-Mitglied Walter Stemberg in Richtung Schürmanns. Und Ralf Toepelt, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, ergänzte als Begründung für die Preisvergabe: „Gerade der Aspekt, dass das Haus für sozial schwache Schüler zur Verfügung steht, hat uns überzeugt.“ Das Preisgeld soll laut Schürmann voraussichtlich in ein Drachenboot investiert werden. „Das stärkt die Teamarbeit“, hob der Vorsitzende den entscheidenden Vorteil des langen Paddelbootes hervor.

Erwachsene können von der Casa Fantasia lernen

Neben dem ersten Platz verlieh die AOK gleich drei Einrichtungen den zweiten Platz. Somit gingen weitere 1000 Euro Preisgeld unter anderem an die Velberter Awo-Kita Casa Fantasia. Unter dem Motto „Wir sprechen giraffisch“ ging es vor allem um gewaltfreie Kommunikation. Der bekannte kleine Rabe Socke brachte den Kindern dafür Giraffe „Sori“ mit. „Sie spricht die Herzenssprache“ erläuterte Sandra Hillebrandt von der Casa Fantasia. Die Kleinen lernten durch Sori, sanfter zu sprechen und zu erkennen, dass bestimmte Äußerungen oder Antworten andere Kinder verletzen können. „Davon können auch Erwachsene lernen“, lobte Stephanie Bickmeier, Fachberaterin Prävention bei der AOK, die als Moderatorin durch die Verleihung führte, die Projekt-Idee der Kita. Das Preisgeld soll vor allem der Errichtung einer Friedensecke auf dem Außengelände der Kita dienen.

Ratinger und Wülfrather Schulen gewinnen ebenfalls

Ebenfalls 1000 Euro erhielten das Ratinger Dierich-Bonhoeffer-Gymnasium für die Ausrichtung eines „Health-Care-Day“ sowie die Wülfrather Grundschule Lindenschule für die Durchführung des Schülerlaufs. „Wir haben ein breites Spektrum an Preisträgern“, war Ralf Toepelt zufrieden mit der Auswahl der Jury. Die Förderpreise sind in diesem Jahr insgesamt zum sechsten Mal vergeben worden. Ziel der Initiative ist es, Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen zu minimieren.

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