Ferien mit dem Auto

Velbert: Polizei gibt Tipps für den sicheren Urlaubsstart

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Das Auto sollte sicher beladen und nicht überladen werden, so die Polizei.

Das Auto sollte sicher beladen und nicht überladen werden, so die Polizei.

Foto: Silvia Marks / dpa-tmn

Velbert.  Viele Velberter starten in diesen Tagen mit dem Auto in den Urlaub. Damit die Reisenden sicher am Ziel ankommen, hat die Polizei einige Tipps.

Die Polizei warnt zu Beginn der Sommerferien vor viel Verkehr auf Autobahnen, vor allem in Urlaubsregionen. Passend zum Ferienbeginn und für alle, die vor einer langen Auto- oder Wohnmobilfahrt in den Urlaub stehen, hat die Polizei einige Tipps aufgelistet, die für eine sichere Fahrt sorgen sollen.

Vor Fahrtantritt solle ein „Rundumcheck“ des Fahrzeugs durchgeführt werden: Ölstand, Betriebsflüssigkeiten, Luftdruck der Reifen und Beleuchtung – gegebenenfalls auch die des Wohnwagens oder Anhängers müssten kontrolliert werden. Außerdem sei das Gewicht zu beachten, denn gerade Wohnwagen und Wohnmobile seien schnell überladen.

Dachboxen und Heckträger müssen den Vorschriften entsprechen

Als nächstes müsse sich um die Ausrüstung gekümmert werden: Warndreieck, Verbandskasten und Warnwesten sollten unbedingt dabei sein. Des Weiteren sei darauf zu achten, ob Dachboxen und Heckträger den Vorschriften entsprechen und für wieviel Gewicht diese geeignet sind. Neben Kindern, die in alters- und größengerechten Kindersitzen sitzen und selbstverständlich wie alle anderen angeschnallt sind, müssten auch Haustiere speziell gesichert sein – etwa in Transportboxen für Tiere, die nochmals gegen Verrutschen gesichert sind.

Reiseziel vor Fahrtantritt in den Navi eingeben

Wenn mit einem Navi gefahren wird, solle das Reiseziel vor Fahrtantritt eingegeben werden, denn während der Fahrt gehörten die Hände ans Lenkrad. Um Ablenkung vom Verkehrsgeschehen zu vermeiden, sei es außerdem hilfreich, die Sprachausgabe des Gerätes zu nutzen. Vor Fahrtantritt sollte die Route geplant werden und dabei sollten ausreichend Pausen berücksichtigt und mit eingeplant sein. Auf manchen Strecken falle eine Mautgebühr an, deshalb sei es wichtig zu wissen, ob man selbst davon betroffen ist, um sich gegebenenfalls rechtzeitig über die Zahlungsmöglichkeiten auf der Strecke informieren zu können.

Die Ladung darf nicht verrutschen

Sehr wichtig sei es außerdem, das Auto so zu packen, dass selbst bei einer starken Bremsung die Ladung nicht verrutschen kann. Deswegen könne es hilfreich sein, die Ladung im Auto mit Netzen und Gurten zu sichern. Die Polizei bittet darum, vorausschauend und gelassen zu fahren, sowie die Geschwindigkeit an das Verkehrsaufkommen anzupassen. Die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h stelle auf freien Strecken und bei guten Witterungsverhältnissen eine optimale Reisegeschwindigkeit dar. Die Kreispolizeibehörde Mettmann wird zu Beginn der Sommerferien verstärkt Präsenz im Straßenverkehr zeigen und auch stichprobenartig Kontrollen durchführen.

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