Benefiz

Velbert: Adventskalender der Lions diesmal auch online

Peter Jülicher (rechts) und Martin Bürgener präsentieren den 15. Adventskalender des Lions Clubs Velbert/Heiligenhaus.

Peter Jülicher (rechts) und Martin Bürgener präsentieren den 15. Adventskalender des Lions Clubs Velbert/Heiligenhaus.

Foto: Lions Club Velbert/Heiligenhaus

Der 15. Adventskalender des Lions Clubs Velbert/Heiligenhaus wurde erstmalig auch als Online-Kalender entwickelt – ebenfalls mit tollen Preisen.

Die Coronakrise fordert kreative Lösungen – auch vom Lions Club Velbert/Heiligenhaus. Denn in diesem Jahr kann deren beliebter Adventskalender nicht wie sonst üblich, im Straßenverkauf oder auf den Weihnachtsmärkten angeboten werden – zu viele fallen kleiner oder ganz aus, zudem soll es kein unnötiges Risiko für Käufer und Verkäufer geben.

Aus diesem Grund hat der Club zusätzlich einen Online-Adventskalender entwickelt, dafür werden auf der Webseite www.lions-weihnacht.de 500 Losnummern zur Verfügung gestellt. Wer den Kalender aber lieber in der Hand halten möchte, kann ihn dort erstmals online bestellen, neben dem Kaufpreis von fünf Euro (online und traditionell) fallen dann zusätzlich 2,50 Euro Versandgebühren an. Nach wie vor liegt die Auflage des beliebten Kalenders bei 7500 Stück und wieder enthält er jede Menge Preise – von Wellness-Gutschein auf Juist bis Gourmetgutscheine oder Werkzeuge – im Gesamtwert von 39000 Euro. Und das, obwohl die Lions diesmal einen deutlichen Spendenrückgang verzeichnet haben.

Geld kommt Friedensdorf Oberhausen zugute

Aber trotz aller Schwierigkeiten – den Kalender ein Jahr auszusetzen, das kam für alle Beteiligten nicht infrage. „Es ist die einzige Activity, die wir durchführen können“, sagt Martin Bürgener, Präsident des Lions Clubs Velbert-Heiligenhaus. Und: Traditionell erwirtschaftet der Lions Club rund 30.000 Euro Reinerlös mit den Kalendern, das Geld kommt dem Friedensdorf Oberhausen zugute. „Wer einmal dort war weiß, weshalb wir bislang dafür auf der Straße gestanden haben“, erklärt Peter Jülicher, Sekretär des Fördervereins der Lions. Junge, aus Kriegs- und Krisengebieten stammende verletzte Kinder werden nach Oberhausen gebracht, medizinisch behandelt und betreut, um anschließend gesundet wieder in ihren eigenen Familien zu leben.

Martin Bürgener ist sich zudem sicher: „Wir werden in diesem Jahr die 500000 Euro-Marke knacken.“ Damit dies auch wirklich passiert, hoffen die Lions auf rege Nachfrage, gerne auch von Großabnehmern wie etwa Firmenkunden. Der Kalender ist auch in den bekannten Verkaufsstellen wie bei Velbert Marketing, Oststraße, oder Thalia in der Stadtgalerie erhältlich.

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