Schülerband

„Station T“ aus Velbert rockt bei größtem Nachwuchs-Konzert

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Fiebern im Probenraum in Velbert ihrem Auftritt entgegen: Adriana, Hannah, Bouvier, vorne von links, dahinter von links Janik, Max, Merit, Phillip und Malin von der Band Station T wollen ihr Publikum in Wuppertal von den Stühlen reißen.

Fiebern im Probenraum in Velbert ihrem Auftritt entgegen: Adriana, Hannah, Bouvier, vorne von links, dahinter von links Janik, Max, Merit, Phillip und Malin von der Band Station T wollen ihr Publikum in Wuppertal von den Stühlen reißen.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Neviges.  Die Band „Station T“ spielt auf Deutschlands größtem Nachwuchs Rockkonzert. Ihren neuen Namen haben die jungen Musiker aus gutem Grund gewählt.

Der Rhythmus schießt in die Beine, die Bässe wummern im Bauch. Die Wände des Probenraums unten im Keller der Musikschule Music’s Cool scheinen zu beben. „I was born to love you“ röhrt Frontsängerin Bouvier (14) ins Mikro, der Schlagzeuger gibt alles, Saxophon und Trompete brausen los. Die Schülerband „Station T“ huldigt einmal mehr der der Popgruppe Queen – und will am 1. Februar in der Unihalle Wuppertal auch das Publikum beim Schülerrockfestival in der Unihalle Wuppertal begeistern, dem größten Nachwuchs-Rockfestival Deutschlands. https://www.waz.de/staedte/velbert/article227940649.ece

Die „Wild Kids“ sind groß geworden

Sie sind erwachsen geworden, die Mitglieder der früheren Kindergruppe „Wild Kids“, die vor sieben Jahren das erste Mal auf dem Bürgerfest in Tönisheide für Furore sorgte und seitdem ihren Namen alle Ehre machte. Ziemlich wild machte die Band schon mehrmals bei dem Festival in Wuppertal auf sich aufmerksam. Aber „Kids“, nein, das passt nicht mehr zu den jungen Musikern, die Bandleader Knut Kornatz immer wieder mit ihrem Enthusiasmus begeistern. Und ihrem Willen, immer besser zu werden. Die „Wild Kids“ heißen seit zweieinhalb Jahren „Station T“, und das aus gutem Grund: „Fast alle kommen aus Tönisheide, passt also“, so Kornatz, der sich noch gut an die Anfänge 2012 erinnern kann. „Damals waren die noch richtig klein, da musste man ihnen noch ganz elementare Sachen beibringen. Jetzt können die schon richtig viel, die Entwicklung ist super.“ Sechs der acht Bandmitglieder waren von Anfang an dabei, haben in der Music’s Cool Unterricht bekommen. Nur am Schlagzeug und beim Gesang gab es einige Wechsel.

Sanft anfangen oder gleich „voll eins auf die Glocke“

Knut Kornatz hebt beide Arme hoch. „Leute, klappt ja schon gut, also zur nächsten Nummer.“ Von dem Song „Dream me to life“ von evanescence gibt’s zwei Versionen, beide spielt Sängerin Bouvier auf dem Handy kurz an. „Also, was wollt ihr? Am Anfang erst sanft oder gleich voll eins auf die Glocke?“ fragt Kornatz. Die Band ist sich einig: Da muss man beides erstmal testen. Knut Kornatz ist in seinem Element. „Die ganze Harmonie kommt vom Keyboard“, spricht’s und springt von der E-Gitarre zum Keyboard, erklärt Hannah etwas, greift mal eben selbst in die Tasten. „Dann mal los, gebt Gummi.“

Verstärkung ist willkommen

Der Probenabend vergeht wie im Flug, zurzeit treffen sich die Acht fast täglich. Die Vorfreude auf den Auftritt in Wuppertal scheint unbändig. Malin (15) spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Trompete. „Ich fand das von Anfang an cool, bin dabei geblieben.“ Wie auch Merit (15) am Saxophon, Adriana (15) an der E-Gitarre oder Sängerin Bouvier (14). Sie alle sind sicher: Wir rocken Wuppertal, ganz klar. Die Band kann übrigens noch Verstärkung gebrauchen: „Gern noch eine Sängerin, super wäre auch Posaune oder Trompete“, so Knut Kornatz. Bei Interesse einfach melden unter 0177 79 25 821.