E-Mobilität

Stadtwerke Velbert eröffnen erste E-Lade-Säule in Langenberg

Unterhalb des Bürgerhauses, in der Nähe des Lebensmittelmarktes, steht die Ladesäule der Stadtwerke.

Unterhalb des Bürgerhauses, in der Nähe des Lebensmittelmarktes, steht die Ladesäule der Stadtwerke.

Foto: Uwe Möller

Langenberg.   An der Kamperstraße haben die Stadtwerke eine Tankstelle für E-Autos eingerichtet. Die Handhabung ist einfach: Die Anleitung gibt’s per QR-Code.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Stadtwerke Velbert haben am Mittwoch die neue E-Ladesäule an der Kamperstraße in Betrieb genommen. Dazu sind neben Vertretern der Stadtwerke auch Mitglieder des Stammtischs für E-Mobilität anwesend, die dem städtischen Betrieb beratend zur Seite stehen. „Bis Ende des Jahres werden an geeigneten Plätzen in ganz Velbert insgesamt zehn Ladestationen angelegt. So wollen wir ganz konkret etwas für die Bürger tun und die E-Mobilität fördern“, sagt Bert Gruber, Vertriebsleiter der Stadtwerke. Im Fuhrpark des städtischen Betriebes befinden sich inzwischen 15 E-Autos.

Nicht einfach, den richtigen Standort zu finden

Gruber bemerkt weiter: „Es ist jedoch nicht ganz einfach, die richtigen Plätze für die Ladesäulen zu finden. Die Säulen müssen an gut zugänglichen und stark frequentierten Orten im Stadtraum stehen und es müssen passende Stromanschlüsse bestehen.“ Bei den Parkplätzen unterhalb des Bürgerhauses war dies gut möglich, weshalb nun die neue Ladesäule mit 22 kW auf Elektroautos wartet. An der Säule gibt es zwei Ladestationen, es können also zwei Autos nebeneinander parken und aufgeladen werden. Dabei ist die Handhabung einfach zugänglich: Mit dem Smartphone wird der QR-Code auf der Ladesäule gefilmt. Dann folgt der Autobesitzer einfach den Hinweisen auf dem Display der Säule und schließt das Stromkabel an sein Fahrzeug an. Anschließend bezahlt er mit Kreditkarte oder Paypal.

„Ladestation ist ein Meilenstein für Velbert“

Die Lage der Station zwischen Bürgerhaus, Ärzten und Geschäften ist gut gewählt: „Für diejenigen, die eine Veranstaltung im Bürgerhaus haben oder einkaufen gehen, ist die Lademöglichkeit gut geeignet. Aber auch für Gäste, die mit ihrem E-Auto kommen“, sagt Thomas Pagel, Initiator des Stammtischs für E-Mobilität und betont: „Die E-Ladesäulen sind ein Meilenstein für Velbert.“ Auch Mitstreiter und Vordenker Frank Richter ist begeisterter Verfechter der E-Mobilität und hat vor seinem Versicherungsbüro in Neviges auf eigene Kosten bereits eine Säule installiert.

Vorteile des E-Autos überwiegen

Die Vorteile überwiegen für den begeisterten E-Autobesitzer Knut Kornatz, der ebenfalls Stammtisch-Mitglied ist: „Ich habe seit zwei Jahren ein Elektro-Auto und schätze das sanfte Fahrgefühl und die Kostenersparnis durch das günstige Aufladen sehr. Da hat man auch nach wenigen Jahren die etwas höheren Anschaffungskosten wieder raus. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Verschleiß im Vergleich zu gängigen Fahrzeugen.“ Auch die Reichweite der Elektroautos wird immer größer, Pagels neues E-Gefährt verfügt über einen großen Akku, so dass 400 Kilometer mit einer Ladung zurückgelegt werden können. „Insgesamt steigt die Reichweite, die Akzeptanz und auch die Stromstärke der E-Ladestationen“, fasst er zusammen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben