Karneval

Sonnenschüler stellen närrisches Programm auf die Beine

Startklar zum Wasserballett: Die Klasse drei der katholischen Sonnenschule bekam für ihre witzige und oroginelle Nummer auf der Karnevalsfeier tosenden Applaus.

Foto: Alexandra Roth

Startklar zum Wasserballett: Die Klasse drei der katholischen Sonnenschule bekam für ihre witzige und oroginelle Nummer auf der Karnevalsfeier tosenden Applaus. Foto: Alexandra Roth

Neviges.   Alle Klassen der Sonnenschule begeisterten bei ihrer Karnevalsfeier mit eigenen Programmpunkten. Die Lehrerinnen kamen als Elefanten verkleidet.

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Keine Maus passt mehr in die knallvolle Aula, aufgeregtes Geschnatter überall. Omas ziehen Arme aus dicken Anoraks, aus einer Ecke ein Hilfeschrei: „Mama, wo ist mein Hut?“ Mama kramt und sucht und hält nebenbei geschickt den Jüngsten auf dem Arm, der partout nicht im Buggy sitzen will. Man muss ja schließlich mitkriegen, was die große Schwester hier gleich für eine Show abzieht. Und die konnte sich auch in diesem Jahr wieder sehen lassen: Karneval in der Sonnenschule, das ist mehr, als nur verkleidet Spaß zu haben.

Jede Klasse hat einen eigenen Programmpunkt

Jede Klasse stellt ihren eigenen Programmpunkt auf die Beine, immer mit toller Musik, Tanz und selbst gemachten Kostümen. Die jecke künstlerische Leitung Barbara Castelle und Christina Roß haben wieder alles gegeben.

Szenen aus dem Schulalltag mit viel Witz gewürzt

„Von den sieben Bergen kommen wir“ - zackig marschieren kleine Cowboys und Western-Ladys ein, einer im struppigen Fell-Kostüm, die Löwenkopf-Maske baumelt lässig im Nacken, aber Hauptsache, der Cowboy-Hut sitzt schön fest. Ist ja schließlich kalt draußen, warum soll das Löwen-Kostüm im Schrank hängen bleiben, man muss für alles gewappnet sein. Karneval ist ja nicht nur hier in der warmen Aula, sondern auch auf dem Weg dorthin. Die Westernhelden nehmen Fahrt auf, einer fällt im Eifer des Gefechts hin, macht nichts, schnell den Hut aufsammeln und weiter geht’s.

Wasserballett tanzt zur „Schönen blauen Donau“

Schön bunt auch die Heinzelmännchen der 2b: Grüne Schürzen, rote Zipfelmützen, darunter ein Trikot des Fußball-Clubs Messis, alles ist erlaubt. Blaue Matten, coole Kappen, eine witzige Formation - mehr braucht das erste Wasserballett der Sonnenschule nicht, und das Publikum tobt. Doch vor„Schwanensee“ und einem pfiffigen Walzer zur „Schönen blauen Donau“ fallen erst ein paar Hüllen. Gekonnt werfen die Wasserratten ihr Handtuch zur Seite, jetzt nur noch die blaue Plastik-Plane glatt ziehen, und los geht die Show.

Das Kinderprinzenpaar der katholischen Gemeinde, Till und Viktoria, geben sich die Ehre, die Funken-Garde tanzt, was das Zeug hält, Louana und Sebastian führt gekonnt durchs Programm.

„Zugabe“ dröhnt es aus den Reihen der Zuschauer

„Zugabe, Zugabe“ dröhnt es aus den Reihen, als Klasse vier einen Einblick in den Schulalltag gibt. Hornbrille, Faltenrock, strenger Dutt - einen Applaus hat sich allein die emsige Lehrerin verdient. Die Eltern-Pflegschaftsvorsitzende Bärbel Scheffels vergibt liebevoll gebastelte Ehrenorden, große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. „Gleich seid ihr dran“, ruft ein Clown zu Schulleiterin Christa Schreven.

Lehrer-Kollegium verkleidet sich als Elefanten-Herde

Und dann kommen sie, die Dickhäuter der Sonnenschule. Das Lehrerkollegium stapft als Elefanten-Herde durch die Aula, angeführt vom Zirkusdirektor Schreven. Rita, die dienstälteste Elefantenkuh, darf durch den Ring steigen und muss nicht springen, Tuffy verliert im Eifer des Gefechts ihren Rüssel. Aus den Boxen dröhnt „Freedom“, der gute Laune-Song von Aretha Franklin aus dem Kultfilm „Blues Brothers“, der Zirkusdirektor befiehlt: „Alle mitmachen“. Das Publikum tanzt und rockt. Karneval in der Sonnenschule.

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