Feiern in Neviges

Sonne lockte kleine und große Besucher zum Narzissenfest

Begrüßten den Frühling aus voller Kehle: Die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Deutsche Sänger Wülfrath sorgten wie auch später die Chorfreunde Plan B für gute Stimmung beim Narzissenfest.

Foto: Uwe Möller

Begrüßten den Frühling aus voller Kehle: Die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Deutsche Sänger Wülfrath sorgten wie auch später die Chorfreunde Plan B für gute Stimmung beim Narzissenfest. Foto: Uwe Möller

Neviges.   Bei bestem Frühlingswetter genossen Familien das Narzissenfest am Schloss. Zwei Chöre sangen, und die Kinder standen Schlange an der Schminkecke.

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Robin hat es ja gleich gewusst, nur Opa ist immer so skeptisch. „Ich hab früh morgens nur gedacht: Oh je, was das wohl wird. Was machen wir denn da heute?“ sagt Karl-Josef Mehler. Enkel Robin, so der stolze Großvater, ließ sich vom Regen nicht beirren: „Narzissenfest! Narzissenfest!!" Und Stunden später? Sitzt der Sechjährige ganz still in der Sonne, nur nicht bewegen, damit bloß nichts ins Auge geht: Denn Robin wird gerade zum Roboter.

Lang ist die Schlange vor der Kinderschminkecke

Lang ist die Schlange vor der Kinderschminkecke: Unermüdlich malt Viviane Pohlmann Herzchen auf Wangen und Stirn, lässt kleine Prinzessinnen strahlen. Auch Louisa (3) ist ganz hin und weg, stolz geht sie als niedliches Kätzchen an der Hand ihrer Oma über den Platz der Vorburg. „Schön ist das hier, so etwas müsste es viel häufiger geben in Neviges“, meint Großmutter Sieglinde Schwarz.

Bürgermeister: In Zukunft mehr Feste am Schloss

Der Schlossförderverein hatte zu seinem beliebten Narzissenfest eingeladen, und alle kamen. Der Bürgermeister, Politiker zahlreicher Parteien, vor allem viele junge Familien. Der 1. Vorsitzende des Schlossfördervereins Dr. Peter Egen, selbst Großvater, freute sich nicht nur über das bunte Treiben in der Vorburg. „Es ist schön, dass der Bürgermeister das Engagement unseres Fördervereins würdigt“, kommentierte er die Begrüßungsrede von Bürgermeister Dirk Lukrafka. Der hatte zuvor angekündigt, dass in Zukunft noch mehr Feste steigen werden, wenn man erst einmal gemeinsam ein Nutzungskonzept für das G

Kein Narzissenfest ohne Musik. „Sag mir, wo die Blumen sind“, sang die Chorgemeinschaft „Deutsche Sänger Wülfrath“ hingebungsvoll, was einem kleinen Münsterländer besser gefiel als „Lieb Heimatland adé.“ Da kläffte der Vierbeiner so unerbittlich, dass Frauchen eilig das Weite suchte.

14-jähriger Preisträger spielte zur Eröffnung

Die „Chorfreunde Plan B“ hatten wieder viele Hits im Gepäck, nicht nur deren 1. Vorsitzende Silvia Fehse-Groth zeigte sich beeindruckt von der Leistung jenes jungen Musikers, der das Narzissenfest eröffnete: „Akkordeon ist nicht einfach, das Stück hat es in sich.“ Florian Behlau (14) hat bei dem renommierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf der Bundesebene den zweiten Platz errungen. „Ich war mit sechs Jahren beim Tag der Offenen Tür in der Musikschule, da durfte ich auch Akkordeon ausprobieren, bin dabei geblieben.“

Falkner beeindruckte mit seinen Greifvögeln

Zauberer Wobo aus Marl eroberte die Herzen der kleinen Besucher im Sturm, auch Falkner Karsten Schossow mit seinen Greifvögeln zog alle in seinen Bann. Antje Grotegut jedoch kommt jedes Jahr aus einem anderen Grund: „Das Ambiente ist so schön, und man trifft immer Freunde und Bekannte.“

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