Karneval

Selbst bei Absage des öffentlichen Karnevals wird gefeiert

Ob es, wie hier im Februar 2020, auch im kommenden Jahr einen Rosenmontagszug in Velbert geben wird, ist sehr fraglich.

Ob es, wie hier im Februar 2020, auch im kommenden Jahr einen Rosenmontagszug in Velbert geben wird, ist sehr fraglich.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die Chefs der Karnevalshochburgen fordern Absage des Sitzungs- und Straßenkarnevals. Velberter Festausschuss behält sich noch alle Optionen vor.

Geht es nach den Chefs der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen, soll der Sitzungs- und Straßenkarneval laut WDR für die Session 2020/21 Corona-bedingt abgesagt werden. Dieser Vorschlag sei der Landesregierung unterbreitet worden.

Die Landesregierung kündigte am Freitag (18.9.) aber keine Komplettabsage, sondern eine starke Einschränkung des Karnevals an.

Daher behält sich der Festausschuss Velberter Karneval noch alle Optionen vor: „Wir stehen mit der Stadt im Gespräch, wie ein Rosenmontagszug aussehen könnte. Sollte der öffentliche Karneval aber abgesagt werden, können wir uns dem nicht widersetzen“, so Festausschuss-Präsident Christian Nikolaus.

„Karneval kann man auch ebenso wenig wie Ostern absagen. Die Vereine bereiten nun interne Feiern im kleineren Rahmen vor.“ Auch wenn der öffentliche Karneval nicht verboten werde, müsse das nicht bedeuten, dass ein Rosenmontagszug stattfinde. „In Städten wie Leverkusen wurden Karnevalsveranstaltungen abgesagt. Wenn die Menschen in andere Städte zum Zug strömen, müssen wir uns überlegen, ob wir diesen durchführen können.“

“, so Nikolaus.

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