Eurythmie-Tanztheater

Schüler zeigen „Momo“ mal euryhtmisch getanzt

Michael Endes Geschichte von dem kleinen Mädchen „Momo“, das gegen die Zeitdiebe kämpft: Im Deilbachsaal wird sie einmal ganz anders erzählt.

Foto: WTS

Michael Endes Geschichte von dem kleinen Mädchen „Momo“, das gegen die Zeitdiebe kämpft: Im Deilbachsaal wird sie einmal ganz anders erzählt. Foto: WTS

Langenberg.   Mit „Momo“, an dem 60 Schüler mitwirken, verabschiedet sich Eurythmie-Lehrerin Katharina Adam (Windrather Talschule) in den Ruhestand.

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Wer kennt sie nicht – die Geschichte von „Momo“, dem kleinen Mädchen, das den Menschen die verlorene Zeit zurückbringt? So, wie sie am Samstag kommender Woche (24. Juni) im Deilbachsaal erzählt wird, hat sie bestimmt noch niemand erlebt: als Eurythmie-Projekt getanzt von Schülern der Windrather Talschule – und inszeniert von Eurythmie Lehrerin Katharina Adams, die sich mit diesem Projekt in den Ruhestand verabschiedet.

Ein Projekt, das es wirklich in sich hat. Nicht nur, weil es sicher nicht alle Tage vorkommt, dass Michael Endes Roman „Momo“ „eurythmisch“ erzählt wird, also nach der Bewegungskunst, die Waldorf-“Erfinder“ Rudolf Steiner kreierte. Einer Bewegungskunst, die als Unterrichtsfach „Eurythmie“ an allen Waldorfschulen einen hohen Stellenwert hat.

Auch Schüler des Berufskollegs stehen auf der Bühne

Nein: Auch der Aufwand der Inszenierung ist beachtlich. „Insgesamt knapp 80 Personen, davon mehr als 60 Schüler aller Altersklassen der an sich eher kleinen Talschule wirken an der Aufführung mit“, berichtet Lehrer Daniel Bernards. Mit dabei sind auch – als die ältesten Schüler in diesem Projekt – Teilnehmer des neuen, ausbildungsvorbereitenden Berufskolleg der Windrather Talschule an der Plückersmühle, der, so Bernard, überwiegend von Flüchtlingen besucht werde. „Gerade für sie wird es etwas Besonderes sein, vor Publikum auf einer Bühne zu stehen“, ist der Lehrer überzeugt.

Stück wird auch in Bochum und sogar in Köln aufgeführt

Und das übrigens nicht nur im Deilbachsaal, wo sich der Vorhang zur Aufführung am nächsten Samstag um 19 Uhr heben wird. Nein: Zuvor wird das Stück noch an zwei anderen Spielstätten zu sehen sein. So findet die Premiere am heutigen Samstagabend um 20 Uhr in Bochum statt, wo „Momo“ auf dem Ruhrkongress zu sehen ist. Und am Donnerstag, 22. Juni, wird man sogar noch weiter auf „Tournee“ gehen: Dann soll das Tanztheaterprojekt in der befreundeten Michaelisschule in Köln gezeigt werden.

„Man darf gespannt sein, wie die Geschichte des Mädchens ‘Momo’, das den Kampf gegen die Zeit stehlenden grauen Herren aufnimmt, von den Schülern umgesetzt wird“, wirbt Bernards für einen Besuch der Aufführung im Deilbachsaal. Und: Dieses Vergnügen ist sogar kostenlos – der Eintritt ist frei. Um Spenden wird allerdings gebeten.

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