Schule

Schüler der Bleibergquelle befassen sich mit Umweltschutz

Tamara Wittmann (l) lässt die Schüler Daniel, Renée, Rebecca, Nurseda und Ida Mehlwürmer probieren.

Tamara Wittmann (l) lässt die Schüler Daniel, Renée, Rebecca, Nurseda und Ida Mehlwürmer probieren.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Schüler der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle und des Berufskollegs befassen sich derzeit intensiv mit Umwelt- und Klimaschutz.

Langsam verebbt das Gemurmel im Kirchsaal der Bleibergquelle, Tamara Wittmann hat sich das Mikrofon geschnappt. Die junge Frau ist mit ihrem Kollegen Holger Krohn und der Roadshow „Energievision 2050“ zu Gast. Ihre zentrale Aufgabe: Mit den Jugendlichen darüber zu diskutieren, wie man das gemeinsame Klimaziel, die nahezu vollständige Reduktion der Treibhausgase bis 2050, erreichen und dabei weiterhin ein gutes Leben führen kann.

„Das passt sehr gut in unsere Herausforderungswoche“, sagt Axel Hardtmann, Leiter der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle. „Unsere Schüler befassen sich in zahlreichen Projekten zum Beispiel mit dem ökologischen Fußabdruck o der dem Klimaschutz.“ Die Roadshow wird unter anderem vom Bund und vom Landesumweltministerium unterstützt.

In kleinen Gruppen sollen sich die Schüler an diesem Morgen mit verschiedenen Aspekten beschäftigen, erläutert Mehdi aus der Klasse 5a: „Wir haben über das Thema CO2-Ausstoß gesprochen und darüber, was man dagegen machen kann.“ Für seine Gruppe hat der Elfjährige anschließend die Ideen dem Plenum präsentiert: Weniger Auto und Bus fahren, dafür öfter das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen.

Schüler sind begeistert

Denise aus der 9b findet die Aktion „eine coole Sache.“ Denn: „Wir haben viel Neues erfahren.“ Besonders gefallen hat der 14-Jährigen, „dass wir gut mit eingebunden worden sind.“ Immer wieder geht Moderatorin Tamara Wittmann in den Saal, lässt die Schüler zu Wort kommen, Fragen stellen, Antworten geben. Dazu zeigt sie auf der großen Leinwand Statistiken, Diagramme und kurze Filme.

Zum Schluss gibt’s was für die ganz Mutigen: Wer mag, darf eine – noch – etwas außergewöhnlichere Alternative zu Fleisch probieren: Mehlwürmer. Die würden bei der Zucht deutlich weniger Platz einnehmen als eine Rinderfarm, dazu weniger Wasser und Energie verbrauchen – und gleichzeitig bis zu zehn Mal mehr Protein liefern.

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