Sehenswürdigkeiten

Schloss Hardenberg begeistert die Heimat-Ministerin

Freuten sich über eine anferegte Diskussion in der Vorburg v.l.) Horst Socher, stellvertretender Vorsitzender des Schloss-Fördervereins, Bürgermeister Dirk Lukrafka, Ministerin Ina Scharrenbach und Dr. Peter Egen, Vorsitzender des Schlossfördervereins.

Freuten sich über eine anferegte Diskussion in der Vorburg v.l.) Horst Socher, stellvertretender Vorsitzender des Schloss-Fördervereins, Bürgermeister Dirk Lukrafka, Ministerin Ina Scharrenbach und Dr. Peter Egen, Vorsitzender des Schlossfördervereins.

Foto: Uwe Möller

Neviges.   NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) besuchte auf Einladung des Schlossfördervereins Schloss Hardenberg – und war begeistert.

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Am Ende des Abends äußerte der Gast einen Wunsch – oder war es ein Versprechen? „Beim nächsten Mal im Hellen“, so verabschiedete sich Ina Scharrenbach (CDU), NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, launig im Foyer der Vorburg von Bürgermeister Dirk Lukrafka. Dabei hatte es das Ensemble Schloss Hardenberg mit seinen wunderbar hergerichteten Wehranlagen der Ministerin, die auf Einladung des Schlossfördervereins nach Neviges kam, schon bei einem kleinen Rundgang in der Dämmerung angetan.

„Wir diskutieren noch über die Ziellinie“

Dass dieses „Kulturensemble Schloss Hardenberg“, wie die Anlage Herrenhaus, Wehrtürme, Kasematten und Vorburg offiziell heißt, gehegt und gepflegt werden muss, darüber besteht kein Zweifel. Über die Art der Nutzung dagegen bekannterweise schon, wie Dr. Peter Egen, 1. Vorsitzender des Schlossfördervereins, bei seiner Begrüßungsrede anmerkte: „Wir diskutieren noch über die Ziellinie, die wir zusammen erreichen wollen.“ Insgesamt 8,4 Millionen Euro stehen zur dringend nötigen Sanierung des Herrenhauses zur Verfügung, die Summe teilen sich Bund und Stadt.

Unterausschuss Schloss tagt regelmäßig

In dem eigens eingerichteten m Unterausschuss Schloss, zu dem unter anderem Stadtplaner, Mitglieder des Schlossfördervereins und des Bergischen Geschichtsvereins gehören, werden Nutzungsalternativen erörtert. Während der Schlossförderverein sich ein Museum vorstellt, favorisiert die Stadt ein Modell, das auch Naturliebhaber anlockt.

Historische Schätze fit machen für die Zukunft

„Das Schloss Hardenberg muss überregional bekannt werden“, forderte Bürgermeister Dirk Lukrafka, da konnte ihm die Ministerin nur zustimmen. „Im europäischen Kulturerbe-Jahr 2018 laute das Motto: Entdecke, was uns verbindet.“ Bei den 80 000 Denkmälern in NRW gebe es viel zu entdecken, auch am Schloss: „Wir müssen überlegen: Wie gelingt es uns, einen Schatz aus dem 13. Jahrhundert fit für die Zukunft zu machen?“ Bei der Definition des Begriffs Heimat erklärte Ina Scharrenbach: „Heimat kann man nicht verordnen, Heimat muss man gestalten.“ Dazu gehöre auch ein angemessener Umgang mit dem heimischen Kulturgut: „Es lohnt sich, diese Anlage zu nutzen.“

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