Tennis

Schlagabtausch will gelernt sein

An vielen Stationen konnten die Kinder das Spiel kennenlernen.

An vielen Stationen konnten die Kinder das Spiel kennenlernen.

Foto: Carsten Klein

Langenberg.   Tennisclub Langenberg hatte zur Saisoneröffnung Kinder eingeladen, den Sport mit Schläger und Filzball kennzulernen. Auch Erwachsene hatten Spaß

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„The Home of Tennis in LA“, grüßt ein Schild am Eingang des Clubs. Doch statt in Amerika fliegen die Bälle heute in Langenberg über die Netze. Schläger werden geschwungen, Kinder rufen, bunte Luftballons sorgen für die richtige Atmosphäre. Der Eiswagen im Hintergrund und der Geruch von Würstchen runden das Bild ab. Und obwohl der Tennisclub Langenberg (TCL) etwas versteckt im Wald liegt, kommen viele Tennisbegeisterte zum Saisonstart der Junioren.

Ballwechsel udn Aufschläge wurden trainiert

Neben der häufig vertretenen blauen Vereinskleidung lassen sich auch viele anderen Farben entdecken. „Hälfte so, Hälfte so“, erklärt Vorsitzender Heinz-Jürgen Duhr das Verhältnis zwischen Mitgliedern und Besuchern.

Da der Tag unter dem Motto „Sport, Spiel, Spannung“ steht, dürfen Spiele natürlich nicht fehlen. Bei deren Organisation haben Jugendwartin Silke Pöppelmann und Jugendwart Axel „Aki“ Knospe tatkräftig mitgeholfen. „Die Kinder können an einem Parcours teilnehmen“, erzählt Knospe, „Dabei trainieren wir Ballwechsel, die Aufschläge und vieles weitere.“

Platzreife bekommen

Darüber hinaus können die „Knirpse“ die „Platzreife“, ein Tennisabzeichen, machen, Preise und Urkunde gewinnen oder am Glücksrad drehen. Neben vielen Sponsoren, die beispielsweise den Eiswagen finanziert haben, wird der TCB an diesem Tag auch vom Deutschen Tennis Bund (DTB) unterstützt. Dessen Initiative „Deutschland spielt Tennis“ regt bundesweit Vereine dazu an, ihre Tore zu öffnen, um der Jugend einen Weg zum Tennis aufzuzeigen. So verknüpft der Langenberger Club die Saisoneröffnung der Jugendmannschaften mit der Anwerbung neuer Mitglieder.

Mannschaftsfotos werden geschossen

Während auf einem der Plätze noch ein Mannschaftsfoto geschossen wird, machen es sich die Erwachsenen vor dem Vereinsheim gemütlich, wo sie sich über den Sport unterhalten, ihren Kindern zusehen oder einfach nur das gute Wetter genießen können.

Auf den drei Feldern haben sich die Kinder grob dem Alter nach sortiert. Dabei herrscht sowohl ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mitgliedern und Neuankömmlingen als auch zwischen Mädchen und Jungen.Während die Älteren auf dem oberen Platz Aufschläge üben, machen sich am anderen Ende rund ein Dutzend begeisterte Kinder im Grundschulalter an den Parcours. Auch wenn farbige Hütchen und sogar eine Koordinationsleiter auf dem Boden liegen, geht es jetzt erst einmal in den Sprint. Dabei stoppt das Vereinsmitglied Niklas Berker aus der Jugendmannschaft die Zeit.

Um die Hütchen dribbeln

Während die jungen Tennisbegeisterten nun die Filzbälle mit den Schlägern um die Hütchen dribbeln, steht ein Mädchen ein wenig abseits. Der jüngst dazugekommene Trainer Baback Keiwandarian bemerkt ihre Schüchternheit und geht ermunternd auf sie zu: „Hier sind noch viele andere Neue dabei.“ Doch die Kleine isst lieber noch ihr Eis auf, bevor sie sich vielleicht doch noch zu den anderen gesellt.

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