Projekt „Jugend und Bildung“

Rotary Club schenkt Gymnasium Langenberg 17 Keyboards

„Die neuen Keyboards sind spitze“: Lehrerin Krisztina Sonder, Rotary-Club-Präsident Eggert de Weldige (l.), Schulleiter Markus Ueberholz und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b sind da absolut einer Meinung.

Foto: Victor Gurov

„Die neuen Keyboards sind spitze“: Lehrerin Krisztina Sonder, Rotary-Club-Präsident Eggert de Weldige (l.), Schulleiter Markus Ueberholz und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b sind da absolut einer Meinung. Foto: Victor Gurov

Langenberg.   Die Fünftklässler des Gymnasiums Langenberg dankten dem Rotary-Club für eine tolle Spende: 17 Keyboards machen Musikunterricht nun zum Erlebnis.

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Aller Anfang ist schwer, auch beim gemeinsamen Musizieren. Und so gelang es dann auch erst im zweiten Anlauf – das musikalische Dankeschön, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b am Donnerstag im Musikraum beim Rotary-Club Velbert/Heiligenhaus für ein tolles Geschenk bedankten. Für rund 6000 Euro hatte der Verein das Musikzimmer der Schule mit 17 nagelneuen „Keyboards“, kleinen elektronischen Tischorgeln ausgestattet.

Aus Notennamen und -werten werden nun Klänge

„Es geht darum, die im Unterricht oft mühsam erarbeiteten theoretischen Kenntnisse nun auch praktisch umzusetzen“, erläuterte Krisztina Sonder den Gästen das Unterrichtsprinzip mit den neuen Musikinstrumenten. Die Musiklehrerin hatte auch die Idee dazu gehabt, die Rotarier um diese Förderung zu bitten.

Je zwei Schüler können nun also an einem Keyboard arbeite, das dazu sogar mit zwei Kopfhörern ausgerüstet ist. Beim musikalischen Dankeschön-Konzert für Eggert de Weldige und Kai-Dietrich Wolf, die das Gymnasium am Donnerstag besuchten, sah das dann so aus: Die Hälfte der Kinder wiegte sich im Takt von einem Bein aufs andere, klatschte den Takt zusätzlich mit den Händen, während ihre Mitschüler auf den Keyboards das Übungsstück spielte. Und so begleitet, gelang es schließlich tatsächlich, dass alle im Gleichtakt spielten, und jede Viertel- halbe und ganze Note sicher ausgezählt wurde.

„Die Notennamen und Notenwerte sind so kein abstrakter Lernstoff mehr, sie werden zu direkt erfahrbaren Klängen“, so Krisztina Sonder. „Dadurch wird der Musikunterricht für die Schülerinnen und Schüler individuell aufgewertet“, sind auch die beiden Mitglieder des Rotary Clubs überzeugt. Und für alle steht fest, dass sich das Gymnasium Langenberg durch dieses Projekt „noch einen Schritt weiter zu einer musizierenden Schule“ entwickle, in der allen Schülern „die Gelegenheit geboten wird, sich kreativ und damit auch emotional auszurücken“.

Dass neben aller grauer pädagogischer Theorie die Keyboards den Kindern einfach nur Spaß, ja, die Musikstunden zum Erlebnis machen: Davon konnten sich de Weldige und Wolf in der Unterrichtsstunde selbst ein Bild machen. Und dabei vergaßen Schule und Rotarier auch nicht, noch einmal den Stadtwerken zu danken: Die nämlich hatten die für den Betrieb der Keyboards erforderliche Elektroinstallation kurzfristig und unentgeltlich vorgenommen.

Auch das Orchester bedankt sich – mit einem Konzert

„Aber wir kommen nicht nur und geben – wir bekommen auch noch etwas“, so Rotary-Präsident de Welde. Und dann verriet er, dass sich das Schulorchester spontan bereiterklärt habe, auf der Jubiläumsfeier zu musizieren, die der Rotary Club Velbert/Heiligenhaus im April in der Eventkirche feiern wird.

Und beim Rotary-Club, der sich schon seit vielen Jahren der Förderschwerpunkt „Jugend und Bildung“ auf die Fahnen geschrieben hat, hofft man, dass dieses Beispiel einer Förderung Schule macht – durchaus im wörtlichen Sinn. Wolf, der beim Rotary Club Velbert/Heiligenhaus die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leitet: „Wir nehmen gerne entsprechende Fördervorschläge und Anregungen entgegen und werden diese nach Möglichkeiten unterstützen.“

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