Evangelische Kirche

Presbyterium informiert ev. Gemeinde über Häuser-Verkäufe

Aufmerksam lauschen die Gemeimdemitglieder den Ausführungen des Presbyteriums.

Foto: Ulrich Bangert

Aufmerksam lauschen die Gemeimdemitglieder den Ausführungen des Presbyteriums. Foto: Ulrich Bangert

Neviges.   Der Verkauf ihrer Immobilien war zentrales Thema auf der Gemeindeversammlung der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in der Stadtkirche.

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Was passiert mit unseren Häusern? Vor allem die Immobilienfrage lockte am Sonntag viele Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde zur Gemeindeversammlung in die Stadtkirche. Hier wurde vor fast einem Jahr die letzte Versammlung abgehalten. „Seitdem ist viel passiert“, stellte Pfarrer Detlef Gruber fest, der gleichzeitig Vorsitzender des Presbyteriums ist. „Ende November 2016 gab es die Kerzenprozession vom Siepen über den Esel zur Stadtkirche“, erinnerte er an den Abschied von dem evangelischen Gemeindezentrum in dem Stadtteil.

Gemeinhaus im Siepen gehört auch der Jugendhilfe

„Das Gemeindehaus an der Siebeneicker Straße ist nun der Versammlungsort für alle Gruppen. Ich habe den Eindruck, dass inzwischen alle dort ihre Heimat gefunden haben.“ Das Siepener Gemeindezentrum ging allerdings erst im Sommer in den Besitz der Jugendhilfe Lohmühle über, weil man noch auf einen Kredit wartete. Inzwischen wurde mit dem Umbau begonnen.

Gemeinde kann den Kirchenraum weiter nutzen

„Der Kirchenraum kann für weitere zehn Jahre von uns genutzt werden, das ist gesichert, auch die Konfirmanden können im Siepen unterrichtet werden.“ Ein Dankgottesdienst mit Spendern und Handwerkern wurde in der historischen Stadtkirche gefeiert. „Damit konnte die zweieinhalbjährige Bauzeit abgeschlossen werden.“ Mit dem Verkauf des ehemaligen Pfarrhauses an er Siebeneicker Straße 4 hatte die Gemeinde lange gezögert, um ein höheres Gebot zu erhalten.

Historisches Pfarrhaus für 50 000 Euro verkauft

Nun wurde das prächtige Wohnhaus im bergischen Stil auf dem Berg an eine Wuppertaler Immobilienfirma veräußert, die es nach der Renovierung an die Jugendhilfe Lohmühle vermieten wird (die WAZ berichtete). „Der Kaufpreis von 50 000 Euro war deutlich unter unserer Vorstellung“, bedauerte Finanzkirchmeister Jörg Sindt.

Gebäude befindet sich in schlechtem Zustand

Dass nicht mehr zu erzielen war, lag an dem schlechten Zustand des Gebäudes. Die Gemeinde hat sich allerdings ein Hintertürchen offen gelassen: Das dazugehörige Gartengrundstück bleibt im Kirchenbesitz: „Vielleicht kann man das als Baugrundstück verkaufen.“

Noch kein Käufer für Haus Kirchplatz Nummer 5

Für das Fachwerkhaus Kirchplatz 5 wurde lange nach einem Käufer gesucht, doch es fand sich niemand: Nur ein winziger Garten, keine Stellplätze und überhaupt die schlechte Erreichbarkeit schreckte Käufer ab. Dafür muss dringend an Dach, Fenster und Fassade investiert werden, so 70 000 bis 80 000 Euro, schätzt Kirchbaumeister Olaf Braß. Am und im Gemeindehaus muss einiges getan werden, das Dach an der Siebeneicker Straße 30 mit der Gärtnerei ist sanierungsbedürftig. Ebenso hat die Friedhofskapelle eine Renovierung nötig. Im nächsten Jahr werden die dortigen Leichenzellen zu Abschiedsräumen umgestaltet.

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