Kriminalität

Polizei warnt vor Taschendieben in der Bahn und an Bahnhöfen

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An Bahnhöfen haben Taschendiebe bei Reisenden oft leichtes Spiel.

An Bahnhöfen haben Taschendiebe bei Reisenden oft leichtes Spiel.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die Polizei gibt Tipps für Reisende, wie Taschendieben ihr kriminelles Handwerk gelegt werden kann. Jede Tat sollte angezeigt werden.

Mit dem Start der Sommerferien hat auch die Hochsaison für Taschendiebe begonnen. Die Bundespolizei warnt: Gerade bei Reisen mit der Bahn würden erfahrungsgemäß leider auch Taschendiebe in Zügen und Bahnhöfen auf „Beutefang“ sein. Deswegen setzt die Bundespolizei auch in diesen Sommerferien wieder Taschendiebstahlsfahnder in Zügen und auf Bahnhöfen in NRW ein, um dem kriminellen Treiben der „Langfinger“ ein Ende zu setzen.

Wertsachen eng am Körper tragen

Damit man erst gar nicht in die missliche Lage kommt, Opfer eines Taschendiebes zu werden, gibt die Bundespolizei Verhaltenstipps. Reisende sollten daher Folgendes beachten: Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen sollten immer eng am Körper getragen werden – am besten in verschlossenen Innentaschen. Reisende sollten nur so viel Bargeld mitnehmen, wie sie benötigen. EC-Karte und Pin-Nummer sollten nie zusammen aufbewahrt werden. Hand-/ Umhängetaschen sollten mit dem Verschluss zum Körper getragen werden.

Vorsicht bei Abhebungen am Geldautomaten

Auch das Handgepäck sollte am Körper getragen werden. Rucksäcke sollte im Gedränge vor dem Körper getragen werden. Reisende sollten misstrauisch werden, wenn sie angerempelt werden und die Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird. Wertgegenstände sollten nicht in Jacken an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen. Bei Abhebungen an Geldautomaten sollten Reisende sich nicht ablenken oder in ein Gespräch verwickeln lassen. Das Tastenfeld bei der Pin-Eingabe sollte abgedeckt werden. Sollten Auffälligkeiten festgestellt werden, wie etwa ein gelöstes Eingabefeld, ein präparierter Kartenaufsatz oder verdächtige Personen, sollte der Vorgang abgebrochen und die Polizei informiert werden.

Einheitliche Nummer für das Sperren von Telefonnummern

Ist man dennoch Opfer von Taschendieben geworden, so können Scheckkarten unter der bundesweit geschalteten Sperrnummer 116 116 gesperrt werden. Jeder Diebstahl sollte angezeigt werden, damit wichtige Informationen über Täter oder Tätergruppierungen gewonnen werden können. Die Bundespolizei ist im gesamten Bundesgebiet stets unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 oder an jedem größeren Hauptbahnhof zu erreichen.

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