Straßenverkehr

Zu viele Medikamente: Polizei in Wülfrath stoppt Pkw-Fahrer

Die Polizisten mussten den Mann überholen, um ihn stoppen zu können.

Die Polizisten mussten den Mann überholen, um ihn stoppen zu können.

Foto: Tom Thöne / FUNKE Foto Services

Wülfrath.   Der Mann ist den Polizeibeamten aufgefallen, weil er mit seinem VW Golf auffällige Schlangenlinien fuhr. Der Führerschein wurde sichergestellt.

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Weil er erkennbar Schlangenlinien fuhrt, ist ein Golf-Fahrer der Polizei in Wüflrath aufgefallen. Er stand unter Medikamenteneinfluss.

Der 56-Jährige war auf der Flandersbacher Straße in Wülfrath unterwegs. Obwohl auf der Straße zwischen Rohdenhaus und der Wülfrather Innenstadt Geschwindigkeiten von 50 und 70 km/h erlaubt gewesen wären, fuhr der Fahrer des Golfs beinahe konstant 40 km/h schnell. Trotzdem geriet der VW auf knapp zwei Kilometern in erkennbaren Schlangenlinien insgesamt fünfmal nach rechts von der Fahrbahn und dabei entweder auf den Seitenstreifen oder auch mehrfach gegen den dortigen Bordstein. Auf optische und akustische Haltezeichen des Streifenwagens reagierte der Fahrer des Golfs nicht - auch nicht, als Blaulicht und Martinshorn hinzu geschaltet wurden. Deshalb mussten die Beamten den VW erst überholen, um ihn danach mit großer Vorsicht stoppen zu können.

Der Fahrer wirkte müde und benommen

Bei der Überprüfung des 56-jährigen VW-Fahrers bemerkten die Polizeibeamten sofort das müde, benommen und apathisch wirkende Verhalten des Mannes, der auf Anweisungen der Polizei nur stark verlangsamt reagierte. Ein Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille. Auf intensivere Befragung räumte der Mann dann aber ein, im Zuge aktueller ärztlicher Behandlungen unter dem Einfluss von starken Medikamenten zu stehen. Die Wülfrather Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den 56-Jährigen ein. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein sichergestellt und zur weiteren Beweisführung die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben angeordnet und durchgeführt. In der Klinik gab es Hinweise auf eine gravierende Gesundheitsverschlechterung des Patienten, dieser blieb dann im Krankenhaus.

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