Stadtentwicklung

Neue Blütenpracht in der Velberter Oberstadt

Die Baumbeete am Anfang wurden neu bepflanzt.  Unser Foto zeigt v.l. Stefan Wolf von den TBV, Rolf Kuhs, Die Oberstadt, und Silke de Roode vom Innenstadtmanagement.

Die Baumbeete am Anfang wurden neu bepflanzt. Unser Foto zeigt v.l. Stefan Wolf von den TBV, Rolf Kuhs, Die Oberstadt, und Silke de Roode vom Innenstadtmanagement.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert.  Die Baumscheiben und Beete wurden von den TBV neu bepflanzt. Die Grünflächen wurden vorher oft als Hundetoiletten oder als Abkürzung genutzt.

Die Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister im Quartier Oberstadt haben sich zu einer neuen Gruppe „Die Oberstadt“ zusammengetan. Deren erster Vorsitzende Edgar Küppersbusch bat in seiner ersten Amtshandlung um Unterstützung bei einem Anliegen, das der Oberstadt schon länger am Herzen liegt: Die Baumscheiben entlang der Friedrichstraße zwischen Grünstraße und Südstraße sollten attraktiver werden.

Gemeinsamer Ortstermin

Ein gemeinsamer Ortstermin mit ihm, seinen Vereinsstellvertretern Ulrich Schallowetz und Rolf Kuhs, dem Innenstadtmanagement um Silke de Roode, den Technischen Betrieben Velbert (TBV) sowie Cathrin Minor vom Planungsamt fand Mitte Juli statt. „Die Bepflanzung der Baumscheiben war zum Teil in keinem guten Zustand mehr“, sagte Schallowetz. Von seinem Laden aus beobachtet er häufig, wie Hunde ihre Geschäfte dort verrichten, Fußgänger die Ecken der Baumbeete als Abkürzung nutzen und sich Abfälle im Grün sammeln. Im Dialog mit Fabian Noeckel von den TBV, Sachgebietsleiter für die Grünflächenunterhaltung, wurde schnell eine Lösung gefunden: „Wir werden die kahl getretenen Stellen mit höheren Bodendeckern neu bepflanzen“, erläuterte der Experte. So werden die Flächen für Hunde unattraktiv und die geschlossene Decke verführt nicht mehr zum Drüberlaufen.

Neue Bepflanzung für die Baumbeete

Die beiden Baumbeete am Beginn des Quartiers Oberstadt auf Höhe der Grünstraße erhielten zudem eine neue Bepflanzung. „Wir haben das Efeu entfernt und hier eine blühende Bepflanzung gesetzt“, so Noeckel. Das gefiel auch den Mitgliedern des Vereins: „Das ist ein schönes Entrée in unser Quartier“, freute sich Schallowetz, der sich für dieses Anliegen besonders eingesetzt hatte.

„Unbürokratische Lösungen finden“

Das Innenstadtmanagement ist ebenfalls zufrieden: „Im Dialog miteinander lassen sich häufig schnelle und unbürokratische Lösungen finden“, sagt de Roode, die sich als Kommunikatorin zwischen den Parteien versteht. Die beiden Baumbeete am Eingang des Quartiers waren schnell hergerichtet, bereits eine Woche nach dem Ortstermin Mitte Juli wurden die Beete mit blühenden Eisbegonien versehen. „Die Herrichtung der weiteren Baumbeete erfolgte nun nach und nach“, berichtet Noeckel. Aufgrund von Lieferengpässen konnten die Pflanzen erst kürzlich bestellt werden. „Die weiteren Pflanzungen erfolgten in der ersten Septemberwoche“, berichtet er. Hier lesen Sie weitere Berichte aus Velbert.

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