Freizeitsport

Neue Ballwand ergänzt das Tennis-Training für Ferienkinder

Freuen sich auf viele Teilnehmer beim nächsten Sommercamp: Der 1. Vorsitzende Klaus Malangeri (l.) und Trainer Krystian Paterak haben selbst viel Spaß mit der neuen Ballwand des Clubs.

Foto: Alexandra Roth

Freuen sich auf viele Teilnehmer beim nächsten Sommercamp: Der 1. Vorsitzende Klaus Malangeri (l.) und Trainer Krystian Paterak haben selbst viel Spaß mit der neuen Ballwand des Clubs. Foto: Alexandra Roth

Neviges.   Eine neue Ballwand ist der Star beim Nevigeser Tennisclub (NTC). Vor allem die Ferienkinder des nächsten Sommercamps haben hier ihren Spaß.

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„Faszinierend“, meint Renate Weber, und Evelyn Trötschel muss zugeben: „Macht wirklich Spaß.“ Die beiden haben schon eine anstrengende Stunde auf dem Court des Nevigeser Tennis Clubs (NTC) hinter sich und wollen eigentlich nur schauen, was es mit diesem blauen Ding neben der Halle auf sich hat. Nach nur wenigen Minuten sind auch sie hellauf begeistert: Die neue Ballwand ist der heimliche Star beim NTC.

Der Ball schlägt immer kontrolliert am Boden auf

Egal, ob ein Kind vorsichtig den Ball gegen die Plane lupft oder Trainer Krystian Paterak ihn mit 120 Stundenkilometern dagegen drischt: Der Ball schlägt kontrolliert auf den Boden auf, der Spieler hat genügend Zeit für den nächsten Schlag. Vorhand, Rückhand, alles wird wie am Fließband geübt und mit Spaß.

„Die Wand ist geeignet für Fünf- bis 95-Jährige, man hat ganz schnell ein Erfolgserlebnis. Außerdem lernt man spielerisch, sich zu konzentrieren, das ist gerade für Kinder wichtig“, sagt Trainer Krystian Paterak. Und damit sei die 700 Euro teure Ballwand aus Holland eine ideale Ergänzung für das Training beim nächsten Sommerferien-Camp. Ob blutiger Anfänger oder Crack – in zwei Kursen am Anfang und am Ende der Ferien bekommen Anfänger und auch Cracks hier das kleine und große Tennis-ABC beigebracht.

„Über den Spaß kommt auch die Leistung“

Und das ohne Drill und Druck, wobei Trainer Paterak schon Wert darauf legt, dass seine „Pappenheimer“ hier etwas lernen: „Über den Spaß kommt auch die Leistung“, so sein Credo. Im Feriencamp sind natürlich auch Nichtmitglieder willkommen. Die Erfahrung zeige: Viele treten danach ein. Pro Camp ist die Teilnehmerzahl auf maximal 32 begrenzt, es erfolgt dann jeweils eine Untergruppierung nach den individuellen Leistungsstand.

Anfang Juli beginnt auch die Sanierung des Clubhauses, bei der neben Fachkräften auch viele Mitglieder die Ärmel hoch krempeln. „Wir bekommen eine neuen Boden, Teile der Innenverkleidung werden herausgerissen“, zählt der 1. Vorsitzende Klaus Malangeri auf. Drei Wochen lang bleibt das Clubhaus geschlossen, hungern und dursten muss in dieser Zeit jedoch niemand: Gastronom Toni hat schon viele Grill-Rezepte für die Terrasse im Kopf. Jetzt muss nur das Wetter noch mitspielen.

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