Stadtentwicklung

Neubau der Feuerwache ist Thema beim Bürgerverein Tönisheide

Bestens gelaunt startet der einstimmig gewählte Vorstand ins Jahr 2019. In der 1. Reihe v.l. : Der 2. Vorsitzende Stefan Atzwanger, Kassierer Kurt Hörter und die 1. Vorsitzende Monika Hülsiepen. Auch die Beisitzer unterstützen den Bürgerverein ein weiteres Jahr.

Bestens gelaunt startet der einstimmig gewählte Vorstand ins Jahr 2019. In der 1. Reihe v.l. : Der 2. Vorsitzende Stefan Atzwanger, Kassierer Kurt Hörter und die 1. Vorsitzende Monika Hülsiepen. Auch die Beisitzer unterstützen den Bürgerverein ein weiteres Jahr.

Foto: STEFAN AREND

Tönisheide.   Der Neubau der Feuerwache in Tönisheide beginnt in drei Wochen. Das und vieles mehr hörten die Bürgervereins-Mitglieder auf ihrer Versammlung.

Sieben Meter hoch, hell, mit großen Fenstern, genügend Stellplätzen für moderne Einsatzwagen und einem großzügigen Sanitär-Bereich auch für Frauen: So soll die neue Feuerwache in Tönisheide aussehen, wie mehr als 50 Mitglieder des Bürgervereins Tönisheide auf ihrer Jahreshauptversammlung im Pfarrsaal St. Antonius hörten. Nach den Planungs-Verzögerungen im letzten Jahr geht jetzt alles ganz schnell: Die ersten Abrissarbeiten im Inneren des alten Gebäudes an der Hochstraße haben bereits begonnen, erläuterte Manuel Villanueva-Schmidt, Abteilungsleiter Planen und Bauen beim Immobilienservice Velbert.

Der Abriss dauert rund zwei Wochen

Etwa zwei Wochen werde es dauern, an alter Stelle Platz zu schaffen für den 1,2 Millionen Euro teuren Neubau. Wenn alles nach Plan verlaufe, rücke in etwa drei Wochen das beauftragte Generalunternehmen an und starte mit den Arbeiten, so der Bau-Experte der Stadt. Voraussichtlich im Sommer 2020 soll die neue Feuerwache dann fertig sein. Auf einem Nebengrundstück, so lautet die Planung, gibt es dann auch genügend Parkplätze für die Privatwagen der Ehrenamtler, die ja im Falle eines Einsatzes von Zuhause aus erst zur Wache fahren müssen.

Die Feuerwehr durfte die neue Wache mitplanen

„Wir waren eng in die Planung miteingebunden und finden uns auch zu 90 Prozent wieder. Die letzten zehn Prozent, das waren dann Sachzwänge. Wir sind sehr zufrieden“, freut sich Brandoberinspektor Ralf Laupenmühlen und spricht der Stadt Velbert ein dickes Lob aus. Er hatte auch den Umzug am letzten Wochenende zum provisorischen Standort Neustraße mitorganisiert. In einer ungenutzten Halle der Firma Öztürk finden die 27 Feuerwehrmänner so lange ein Domizil, bis der für 40 Leute geplante Neubau fertig ist.

Der Vorstand hätte gern jüngere Mitstreiter

Weiteres Thema der Jahreshauptversammlung: die Wiederwahl des kompletten Vorstandes mit Monika Hülsiepen an der Spitze, Stefan Atzwanger als 2. Vorsitzenden und Kurt Hörter als Kassierer. „So langsam könnten auch mal Jüngere ran. Ich mache das seit 45 Jahren und zeige gern, wie es geht“, meinte Kurt Hörter. Auch Monika Hülsiepen möchte über Kurz oder Lang ihr Amt in jüngere Hände legen. „Ich kann nur jeden dazu einladen, einmal unverbindlich zu einer Vorstandssitzung zu kommen. Wir erläutern auch gern unsere Arbeit.“ Eine junge Frau erklärte sich dazu bereit, der Applaus im Saal war ihr sicher.

Bürgerfest auf den September verschoben

Mehr Einsatz erhofft sich der Bürgerverein am 15. Mai, dann steht das nächste Treffen zur Vorbereitung des Bürgerfestes an. „Leider müssen wir unser Fest vom 6. und 7. Juli auf den 7. und 8. September verschieben. An dem Juli-Wochenende hat Velbert Marketing jetzt plötzlich auf dem Offersplatz eine große Fete geplant“, bedauert Monika Hülsiepen. Für das Septemberwochenende suche der Verein jetzt noch eine Band, ergänzt der zweite Vorsitzende Stefan Atzwanger.

Betreiber gesucht für das Café am Kirchplatz

Auch Willi Bender, Besitzer der Immobilie, zu dem das beliebte Café am Kirchplatz gehört, ist auf der Suche. Seitdem die letzte Pächterin aus gesundheitlichen Gründen gekündigt hat, steht der beliebte Treffpunkt leer: „Ich habe genügend Anfragen, aber ich will da keine Pommes-Bude rein haben. Und schon mal gar keine Spielhalle, das kommt nicht in Frage.“ Was die Miete betreffe, das sei er „zu jeder Schandtat bereit“, so Bender. „Da war immer ein Café, und da gehört auch ein Café herein.“

Am 14. April ist Saisoneröffnung Panoramaradweg

Worauf sich die Tönisheider jetzt schon freuen können: Am 14. April organisiert der Bürgerverein wieder auf dem Aldi-Parkplatz ein munteres kleines Fest zur Saisoneröffnung des Panoramaradweges. Nur für Mitglieder stehen neben diversen Ausflügen zwei Besichtigungen an, im Juni eine Behindertenwerkstatt und im Oktober der Familienbetrieb Niederdrenk.

>>>KONTAKT FÜR CAFE-INTERESSENTEN

  • Wer Interesse hat, das Café am Kirchplatz zu betreiben, meldet sich bei Clemens Bender, Sohn des Verpächters.
  • Kontakt per Handy 01777791900 oder auf Festnetz 02052/9190.
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