„Global Music NRW“

„Moving Choir“ ist Landessieger

Belegte beim Landeswettbewerb „Global Music“ in Bochum den ersten Platz: der Langenberger Chor „Moving Choir“.

Foto: Landesmusikrat NRW

Belegte beim Landeswettbewerb „Global Music“ in Bochum den ersten Platz: der Langenberger Chor „Moving Choir“. Foto: Landesmusikrat NRW

Langenberg.   Der Chor ehemaliger Wilhelm-Ophüls-Schüler gewinnt Band-Contest beim Wettbewerb „Global Music NRW“ – und freut sich über 600 Euro Preisgeld.

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Ihre Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren ist groß. So groß, dass sie auch nach ihrer Grundschulzeit auf der Wilhelm-Ophüls-Schule beschlossen: Wir machen als Chor weiter. Wie gut dieser Entschluss war, zeigte sich jetzt: Beim landesweiten Wettbewerb „Global Music NRW“ belegte der Moving Choir (sprich: Kuaiä) aus Langenberg den ersten Platz.

Die 6. und 7. Klasse weiterführender Schulen besuchen sie inzwischen. Doch einmal wöchentlich treffen sich die acht Ex-WOS-Schüler immer noch, um unter Leitung ihrer früheren Lehrerin Heike Trimpert gemeinsamen zu proben. „Wir singen nicht nur – mindestens ebenso viel wird getrommelt“, erläutert die Musikpädagogin.

Ein halbes Jahr lang wurde fürs „Afrika-Programm“ geprobt

Und mit Liedern des „Afrika-Programms“, das aus den Proben entstand, nahm man nun auch am Global-Music-Wettbewerb teil. Ob die Lieder beim Publikum ankommen würden, hatte man schon vorher getestet – und zwei der Wettbewerbsstücke im Schulkonzert vor den Sommerferien vorgetragen.

Ein halbes Jahr dauerten die Proben am Afrika-Programm – dann trat man damit zum Wettbewerb im Bochumer Musikforum an, um sich mit zwölf anderen Bands zu messen. „Das Wettbewerbspublikum staunte, wie jung die Mitglieder dieser Ensembles sind und was sie schon vermögen“, kommentierte Robert von Zahn, Generalsekretär des Landesmusikrates, schließlich den ersten Platz, den die Langenberger in der Kategorie der jüngeren Bands belegte.

Jury wünschte sich Lied sogar noch fürs Preisträgerkonzert

Und was Chorleiterin Heike Trimpert besonders freute und mit Stolz erfüllte: „Wir waren die einzige Gruppe, die nicht von einer Musikschule, sondern einer allgemeinbildenden Schule kam – das heißt, die Kinder haben im Gegensatz zur Konkurrenz keinen Instrumentalunterricht.“ Und am Ende gefiel die tolle Darbietung aus Gesang, Percussion und Tanz – die Choreografie hatten die Kinder selbst erarbeitet – der Jury so gut, dass speziell dieses Lied auch noch für das abschließende Preisträgerkonzert gewünscht wurde.

Nun sollen statt wöchentlicher Proben Musikprojekte folgen

Erfolge, die beflügeln. Und so ist geplant, die wöchentlichen Proben künftig durch Projekt-Arbeit zu ersetzen. Und da hat man sich auch schon Konkretes vorgenommen: „American Christmas“ könnte ein erstes solcher Projekte sein – „mit einem Auftritt im Haus Meyberg in der Adventszeit“, so Heike Trimpert. Und für den nächsten Sommer könnte man ein Programm mit Filmmusiken entwickeln – „unter anderem ‘Herr der Ringe’, da gibt es so schöne Chorarrangements“, schwärmt die Musiklehrerin.

Vom Preisgeld will der Chor gerne eine Fahrt unterehmen

Zunächst einmal will man sich aber zusammensetzen und beraten, was mit den 600 Euro Preisgeld geschehen soll, die es für den Sieg in Bochum gegeben hat. „Wir würden gerne davon wegfahren – ein Probenwochenende mit anschließendem Auftritt außerhalb des Ruhrgebiets“, erläutert Heike Trimpert. Oder man folgt dem Vorschlag einer Sängerin des Chores: Sie regte an, doch gemeinsam ein Konzert oder eine Musical-Aufführung zu besuchen. Heike Trimpert: „Wir werden das in Ruhe besprechen und uns sicher einigen.“

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