Unterhaltung

„Love Island“-Kandidat Tobias Wegener ist zurück in Velbert

Tobias Wegener in der Velberter Innenstadt – seit dem Ende der Fernsehsendung „Love Island“ war er das erste Mal wieder in der Innenstadt.

Tobias Wegener in der Velberter Innenstadt – seit dem Ende der Fernsehsendung „Love Island“ war er das erste Mal wieder in der Innenstadt.

Foto: Alexandra Roth

Velbert-Mitte.  Der 25-Jährige nahm an der Datingshow auf RTL2 teil. Über seinen Beziehungsstatus und die Veränderungen in seinem Leben sprach er mit der WAZ.

Liebeshungrige Singles, eine Villa auf einer paradiesischen Insel und die Suche nach der großen Liebe: Das sind die Zutaten für das erfolgreiche RTL2-Format „Love Island“. Der mögliche Gewinn? Ein Partner fürs Leben und 50 000 Euro. Mit dabei war auch der Velberter Tobias Wegener. Nach 21 Tagen auf der Sonneninsel Mallorca belegte der 25-Jährige mit seiner Partnerin Natascha Beil den zweiten Platz der Kuppelshow. Jetzt ist er zurück in seiner Heimatstadt Velbert und sein Leben nicht mehr so, wie es einmal war.

Eine Freundschaft fürs Leben

„Love Island war eine sehr schöne und emotionale Zeit mit Höhen und Tiefen“, sagt Tobias Wegener. Seine Beziehung zu Natascha Beil war ein einziges Hin und Her – Happy End noch offen. Zu seinen Highlights zählt wohl das Aufeinandertreffen mit Marcellino Kremers, einer der männlichen Kontrahenten in der Sendung: „Das ist eine Freundschaft fürs Leben. Das passt wie Arsch auf Eimer“, sagt Wegener. Auch ein gemeinsamer Urlaub ist geplant.

Dabei war der Velberter nicht von Anfang an von dem Format überzeugt: „Ich habe mich gefragt, ist es das richtige für mich und was denken die Leute.“ Seine Teilnahme hat er sogar vor der Familie verschwiegen. „Ich habe es Niemandem erzählt, nicht mal Mama.“ Rückblickend bereut er jedoch keinen Schritt und das Feedback von allen Seiten sei positiv. „Ich war so, wie ich bin.“

Und wie ist sein aktueller Beziehungsstatus?

„Natascha ist meine Freundin“, sagt Wegener, und kündigt an, die 28-Jährige am Samstag in Frankfurt besuchen zu wollen. „Gefühlsmäßig ist da auch ein bisschen. Aber die große Liebe in drei Wochen finden? Das ist unmöglich“, sagt der Velberter. Vielmehr lernt sich das Paar nun neu kennen, ganz privat und ohne 24-Stunden-Kameraüberwachung.

„Nach zwei Tagen vergisst man die Kameras“, sagt Wegener. Alles auf der Insel dreht sich nur um die Paare, die zusammen bleiben müssen und mit ihrem Partner sogar in einem Bett schlafen – vom ersten Tag an. „Das war ein sehr seltsames Gefühl“, sagt der 25-Jährige, schließlich waren sich die Kandidaten vollkommen fremd. Für unbeständige Beziehungen sei er generell nicht zu haben: „Ich hatte bisher zwei Freundinnen und in meinem Leben noch keine One-Night-Stands.“

Das Dschungelcamp und Promi Big Brother im Kopf

Ohne Infos von der Außenwelt wussten die Kandidaten auch nicht, wie sie bei den Zuschauern ankommen. Diese hatten die Möglichkeit, das Geschehen über ein Voting zu beeinflussen – vor den Bildschirmen galten Natascha und Tobias schnell als das „Love Island Traumpaar“.

Von dem Hype um seine Person bekam er aber erst nach der Zeit in der Isolation mit. „Das ist bis jetzt noch nicht real. Ich war der normale Junge von der Straße mit einer 40-Stunden Woche.“ Doch seinen Job als Maler und Lackierer hat er erstmal an den Nagel gehängt. Vielmehr möchte er versuchen, in der Fernseh- und Social-Media-Welt Fuß zu fassen. „Das Dschungelcamp würde ich nicht ablehnen. Auch Promi Big Brother wäre nicht schlecht.“

Im Internet millionenfach geklickt

Ganz unbekannt und inkognito kann er nicht mehr durch die Velberter Straßen ziehen: „Ich werde erkannt.“ Und auch im Internet geht es für den 25-Jährigen steil aufwärts. Auf der Foto-Plattform Instagram folgen ihm mittlerweile über 200 000 Personen – vor der Sendungen waren es gerade einmal 1800. In der vergangenen Woche wurde sein Profil über zwei Millionen mal aufgerufen. Mit RTL2 stehen er und Freund Marcellino Kremers in Verhandlungen über ein eigenes Fernsehformat, sagt der Velberter.

Doch bei all der steigenden Bekanntheit und dem Rummel um seine Person steht Eines fest: „Velbert bleibt meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich wohl. Eine Großstadt ist nichts für mich.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben