Bildungskongress

Bergisches Internat in Langenberg lädt zum Bildungskongress

Langenberg.   Zum fünften Mal hatte das Bergische Internat zum Bildungskongress nach Langenberg eingeladen. 450 Besucher kamen – sogar aus Wien und Barcelona.

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„Lernen der Zukunft“: Unter diesem Motto hatte das Bergische Internat Villa Wewersbusch jetzt bereits zum fünften Mal Lehrkräfte aus ganz Deutschland zum Bildungskongress nach Langenberg eingeladen. Mit 450 verkauften Tickets zeigten sich in diesem Jahr mehr Teilnehmer als je zuvor an der renommierten Veranstaltung interessiert.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, unsere Erwartungen sind übererfüllt“, sagt Felix Kolewe, Lehrer an der Villa Wewersbusch und Projektleiter für den diesjährigen Kongress. „Unsere Gäste sollen sich wohl fühlen und das scheint gelungen zu sein.“

An zwei Tagen 120 Vorträge und Workshops

Aus dem gesamten Bundesgebiet waren die Teilnehmer nach Langenberg gereist – einzelne sogar aus Wien und Barcelona. Über 40 nationale und internationale Referenten hielten an zwei Tagen 120 Vorträge und Workshops über moderne Lehr- und Lernkonzepte sowie die Unterstützung durch digitale Technologien. Zunächst wurden beim „Speed-Apping“ Bildungs-Apps präsentiert. Innerhalb von sechs Minuten konnten sich die Besucher an jedem Stand über die Funktionalität der Programme informieren. Zeitgleich war in der Aula die Hausmesse aufgebaut: Aussteller präsentierten ihre Produkte aus dem digitalen Bildungsmarkt. Darunter fanden sich namhafte Unternehmen wie Brockhaus, Lego Education, Time for Kids, Lancon Systems, Sofatutor, BG3000, mobiles lernen gGmbH, Explain Everything, agile education oder fabmaker.

Von YouTube bis zu Social Medias

Für Daniel Jung, Szene-YouTuber aus Köln mit über 2000 Mathe-Erklärvideos und 50 Millionen Views pro Jahr, ist der Kongress schon eine Art Pflichtprogramm. „Von derartigen Veranstaltungen mit Brainstorming, Aufklärung und in cooler Atmosphäre brauchen wir eigentlich mehr in Deutschland, aber es gibt nur die an der Villa Wewersbusch.“ Beim Bildungskongress 2017 referierte Jung über Social-Media-Education.

Eine etwas weitere Anreise hatte Valentin Helling aus Wutöschingen in Baden-Württemberg. Er präsentierte und repräsentierte die Alemannenschule, eine innovative Schule in kommunaler Trägerschaft. „Im Bildungssystem müssen wir heutzutage ein bisschen spinnen und hier finde ich ganz viele Spinner“, sagt der Lehrer mit einem leichten Schmunzeln. An seiner Schule finden sich offene Lehrräume ohne Frontalunterricht, die Lehrkräfte sind Begleiter und nicht Referenten. „Unsere Schüler können sich höchst individuell entwickeln, erarbeiten sich den Lehrstoff nach einem komplett eigenen Stundenplan und in einem eigenen Tempo“, fasst er das pädagogische Prinzip der Alemannenschule grob zusammen.

Bilder vom Kongress gingen per Twitter in alle Welt

Natürlich konnte der Bildungskongress an der Villa Wewersbusch in vielfältiger Weise auch im Social Media nachvollzogen werden. „Viele Teilnehmer haben ihre Erfahrungen auf dem Kongress via Twitter in die Welt hinausgetragen und wir haben das mit einem Twitter-Bildschirm vor Ort gewürdigt“, berichtete Felix Kolewe.

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