Kunst

Langenbergerin stellt ihre Werke aus

Simona Menzner zeigt im Geschäftsraum,  Hellerstraße 1,  jetzt ihre Bilder.

Foto: Victor Gurov

Simona Menzner zeigt im Geschäftsraum, Hellerstraße 1, jetzt ihre Bilder. Foto: Victor Gurov

Die Werke von Simona Menzner sind voller Sehnsucht und Melancholie. Ab heute stellt die Künstlerin in den Räumen von Ulrike Kuhlendahl aus

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Sehnsucht und Melancholie spürt man als Betrachter, wenn man die Gemälde der Velberter Malerin Simona Menzner betrachtet.

Ab dem 14. April um 11 Uhr lädt die Künstlerin zu ihrer Ausstellung „Vision+Wirklichkeit“ ein. In ihren Arbeiten sind Einzelpersonen zu sehen, die wie im Zyklus „Augenblicke“ in einer scheinbar flüchtigen Alltagsbewegung festgehalten sind.

Vision und Wirklichkeit

Denn daher stammt die Inspiration der Künstlerin oft: in momenthaften Straßenszenen und alten Fotografien. Meist bildet Menzner den Menschen leicht abgewandt oder von hinten ab, zeigt ihn als Rückenfigur und macht ihn damit zur Projektionsfläche für Assoziationen des Betrachters. „Vision + Wirklichkeit“ heißt die Reihe, die in manchen Momenten an Caspar David Friedrichs romantische Naturbetrachter erinnert.

Von Edward Hopper inspiriert

Doch inspiriert hat die 57-jährige Künstlerin eher der amerikanische Maler Edward Hopper und dessen Darstellung von Einsamkeit. „Doch meine Arbeiten verbinde ich mit einem positiven Gefühl vom Alleinsein“, betont Menzner. Ihr Hauptwerk, das Diptychon „Ausflug in die Einsamkeit“ zeigt beispielsweise einen Mann und eine Frau, jede Person auf einer eigenen Leinwand, doch bleiben sie verbunden: Einmal durch die dunkelrote Hintergrundgestaltung und die selbe Blickrichtung. „Beide Menschen sehen die gleiche Welt, reagieren durch ihre Körpersprache aber völlig unterschiedlich“, erklärt die Künstlerin.

Erste Austellung in Langenberg

In Velbert-Mitte geboren und nun seit einiger Zeit in Langenberg lebend, ist es für Simona Menzner ein wichtiger Schritt, nun hier auszustellen: „Es war für mich wirklich einmal dran und durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten von Ulrike Kuhlendahl in der Hellerstraße 1 wird es nun endlich möglich.“ Der Ausdruck der eigenen Gefühle und Gedanken durch das Malen begleitet die Künstlerin schon seit ihrer Kindheit. „Malerei ist für mich immer alles gewesen“, erzählt sie. Im IBKK Bochum studierte Menzner Malerei und Grafik und wurde sehr durch ihren Professor und Mentor Piotr Sonnewend geprägt.

Individuelle Deutungen und Interpretationen

Besonders freut sich die Künstlerin nun, interessierten Betrachtern ihre Malerei zu zeigen und sich mit ihnen auszutauschen. Denn Menzners Arbeiten öffnen sich individuellen Deutungen und Interpretationen „Das gemeinsame Philosophieren vor meinen Werken ist mir sehr wichtig. Das gibt mir Inspiration, wieder neues zu erschaffen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik