Shaolin-Zentrum

Langenberger Kampfsportler besuchen das „Reich der Mitte“

Zum Erinnerungsfoto stellten sich die Langenberger auf der Treppe zur Tempelanlage des Abtes Huike auf. Der Besuch dieses Klosters war nur einer von zahlreichen Höhepunkten der China-Reise.

Foto: Thomas Malz

Zum Erinnerungsfoto stellten sich die Langenberger auf der Treppe zur Tempelanlage des Abtes Huike auf. Der Besuch dieses Klosters war nur einer von zahlreichen Höhepunkten der China-Reise.

Langenberg.   Es war eine beeindruckende Reise: 15 Kampfsportler besuchten mit dem Shaolin-Zentrum Langenberg China – nicht nur zum Kung-Fu-Training.

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Einmal ins Ursprungsland der von ihnen praktizierten Kampfkunst „Kung Fu“ zu reisen – diesen Traum erfüllten sich jetzt 15 Langenberger: Organisiert vom Shaolin-Zentrum besuchten sie China, das „Reich der Mitte“. Eine Reise, die tiefe Eindrücke bei den Teilnehmern hinterließ – auch abseits all dessen, was sie in den Klostern der kämpfenden Mönche erlebten.

Unter der Leitung von „Shifu“ (Lehrer) Thomas Malz, dem Gründer und Leiter des Shaolin-Zentrums Langenberg, flog die Gruppe zunächst nach Peking. Bevor es aber zum Training in den berühmten Shaolin Tempel in der Provinz Henan ging, gab es schon die ersten Reise-Highlights für die Langenberger. Standen doch gleich nach der Ankunft in Peking Ausflüge zur Verbotenen Stadt und zur chinesischen Mauer auf dem Programm.

Terrakotta-Armee und der Tempel des weißen Pferdes

Nach zwei Tagen ging es 1000 Kilometer weiter nach Xian, wo man die Terrakotta-Armee bewundern konnte. Im modernen Hochgeschwindigkeitszug ging es dann ein paar Tage später nach Luoyang zu den Longmengrotten. Zudem besuchte man dort auch noch den Tempel des weißen Pferdes „Bai Ma Si“, den ältesten buddhistischen Tempel Chinas.

Dann endlich war es aber soweit: Die Teilnehmer konnten die Trainingskleidung aus den Koffern holen und im Shaolin Kloster mit dem Training beginnen.Dabei bildeten sich zwei Gruppen. Das erste Team begann mit dem Shaolin Quan Kung Fu Training und neben vielen Grundtechniken konnte die Form „Da Hong Quan Yi Lu“ oder Da Hong Quan Er Lu“ gelernt werden.

Besondere Ehre für „Shifu“ Malz: Besuch beim Abt

Die zweite Gruppe begann unter der Leitung eines Shaolin-Mönchs eine ganz besondere Form des Shaolin Qi Gong, dem „Shaolin Xi Sui Jing“. Während der Trainingszeit wurde Thomas Malz besondere Ehre zuteil: zweimal durfte er Großmeister Shi Yong Xin, den Abt des Shaolin Tempels, besuchen. Der Abt würdigte bei dieser Gelegenheit die langjährige Arbeit der Shaolin Association Germany.

Wer von den Langenbergern währenddessen nicht selbst am Training teilnahm, nutze die Gelegenheit, entweder beim schweißtreibenden Training zuzuschauen oder die über 1500 Jahre alte, immer wieder neu restaurierte Klosteranlage mit ihren vielen besonderen Gebäuden näher zu erkunden.

Im Anschluss an Training und Klosterbesichtigung boten sich der Gruppe dann noch ganz besondere Ausflüge an: zum, Beispiel zur Höhle des 1. Patriarchen des Zen Buddhismus Bodhidharma, zu den fünf Drachen-Seen oder mit der Seilbahn zur Tempelanlage des zweiten Abtes „Huike“, die in den letzten Jahren aufwendig restauriert und komplett in einem neueren Stil aufgebaut wurde.

Zum Abschluss ging es dann im Schlafwagenabteil durch die Nacht zurück nach Peking, wo man unter anderem noch den Himmelstempel besuchen konnte, bevor man den Heimflug nach Langenberg antrat.

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