Vereine in Langenberg

Langenberger Grundschule hat gleich zwei Fördervereine

Die Fördervereine unterstützen auch die Fußball-AG, zum Beispiel mit Trikotsätzen, damit die Teams einheitlich auftreten können – so wie hier bei den Stadtmeisterschaften der Grundschulen im Juni 2019.

Die Fördervereine unterstützen auch die Fußball-AG, zum Beispiel mit Trikotsätzen, damit die Teams einheitlich auftreten können – so wie hier bei den Stadtmeisterschaften der Grundschulen im Juni 2019.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Langenberg.  Die Max-&-Moritz-Grundschule Langenberg hat zwei Standorte – einen in Nierenhof und einen an der Hüserstraße. Und so auch zwei Fördervereine.

Die Gemeinschaftsgrundschule Max-&-Moritz ist schon von Grund auf anders als andere Schulen. Abgesehen von der Grundschule Tönisheide ist sie die einzige im Stadtgebiet, die über zwei Standorte verfügt: einen am Balkhauser Weg/Kohlenstraße und einen an der Hüserstraße.

Und so hat diese Schule auch gleich zwei Fördervereine, die sich um die Belange des jeweiligen Standortes kümmern. „Wir kümmern uns um ergänzende Grundausstattung, Pausenspielzeug oder ermöglichen Feste“, beschreibt Susanne Punsmann die Aufgaben der Förderer. Sie ist Vorsitzende am Standort Kohlenstraße.

Schwimmen steht hoch im Kurs

„Außerdem fördern wir die Schwimmkurse ab der ersten Klasse“, ergänzt ihr Pendant von der Hüserstraße, Dunja Korkizoglou. „Da kooperieren wir mit den Wasserfreunden und nutzen das Lehrschwimmbecken in Nierenhof.“ Das grenzt schließlich unmittelbar an den Schulhof des Gebäudes Kohlenstraße an.

Und diese Förderung zeitigt auch Erfolge, ist die Vorsitzende des Förderverein stolz: „Normalerweise gehen hier alle Kinder mit Bronze, Silber oder Gold raus“, sagt Dunja Korkizoglou.

AGs erhalten Unterstützung

Genauso unterstützen die beiden Fördervereine aber auch die zahlreichen Aktivitäten, die die Schule außerhalb des Unterrichts anbietet, erläutert Schulleiterin Alexandra Pitschke. „Wenn nicht gerade Corona für Einschränkungen sorgt, haben wir einige AGs zu bieten.“

Da wäre zum Beispiel der Schulgarten, in dem die Kinder lernen, Obst und Gemüse anzubauen. Oder die Theater-AG, die Kunst-AG oder die Fußballer. „Für die schaffen die Fördervereine zum Beispiel Trikots an“, sagt Alexandra Pitschke. Damit die Teams auch bei Wettbewerben einheitlich gekleidet antreten können.

Mindestbeitrag beträgt einen Euro

Damit das alles möglich ist, zahlen die Mitglieder der Förderverein ganz normal Beiträge, „und zusätzlich versuchen wir natürlich, Spenden einzuwerben“, sagen die beiden Vorsitzenden. Der Beitrag ist dabei freiwillig, „aber beträgt mindestens einen Euro pro Monat“, sagt Dunja Korkizoglou. „Dafür bekommen die Kinder aber auch einiges geboten.“

Neue Mitglieder zu bekommen ist dabei eine dauerhafte Aufgabe, denn: „Zu Beginn jedes Schuljahres sprechen wir die Eltern der Erstklässler an, laden sie zu Kaffee und Kuchen ein“, sagt Susanne Punsmann. Dazu gehöre auch ein Gang auf die Schulhöfe, „denn hier können wir ganz gut zeigen, was wir so machen.“

Hilfe auch ohne Mitgliedschaft möglich

Da stehen dann zum Beispiel die Tischtennisplatten, die mit Unterstützung des Fördervereins angeschafft wurden. „So haben wir etwas Greifbares, so kommen wir mit den neuen Eltern ins Gespräch“, führt Susanne Punsmann aus.

Doch auch wer nicht im Förderverein ist, „darf gerne seine Hilfe anbieten“, wirbt Dunja Korkizoglou. „Zum Beispiel bei Festen sind hilfreiche Hände gern gesehen.“ Und Schulleiterin Alexandra Pitschke ergänzt: „Der Förderverein unterstützt auch die Schulbücherei, auch da ist Elternengagement gefragt.“

Überraschende Spende

Und dann gibt es da noch die Geschichte einer „wunderschönen Spende“, berichten die drei Damen. „Der Opa eines Zweitklässlers ist gestorben, das zweite Enkelkind kommt bald an unsere Schule“, sagt Leiterin Alexandra Pitschke. „Und so haben die Hinterbliebenen entschieden, für den Förderverein zu sammeln.“

Von dem Geld, das so zusammen gekommen ist, „haben wir zwei Holzpferde angeschafft“, sagt Susanne Punsmann. „Die heißen Horst und Günther, benannt nach dem großzügigen Spender.“ Eine schöne Idee sei das gewesen, sagt Alexandra Pitschke. „Das kannten wir so nicht, haben uns aber natürlich sehr gefreut.“

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