Ehrenamt

Langenberger Bürgerbusfahrer besuchten Straßenbahnmuseum

Die Langenberger Bürgerbusfahrer vor einer historischen Straßenbahn.

Foto: Bernd Zwanzig

Die Langenberger Bürgerbusfahrer vor einer historischen Straßenbahn. Foto: Bernd Zwanzig

Langenberg.   Der Betriebsausflug des Bürgerbusvereins führte ins Wuppertaler Straßenbahnmuseum Kohlfurth. Tour im nostalgischen Wagen.

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Es ist schon Tradition: die Tagesfahrt, zu denen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) einmal im Jahr die Fahrerinnen und Fahrer der Bürgerbusvereine einladen, die durch sie betreut werden. In diesem Jahr ging es für die ehrenamtlichen Busfahrer ins Straßenbahnmuseum Kohlfurth in Wuppertal-Cronenberg. „Wir waren wieder einmal die größte Gruppe, mit 29 Personen“, freut sich Gerd Berker, 1. Vorsitzender des Bürgerbusvereins Langenberg.

Das Team der WSW begrüßte die Fahrerinnen und Fahrer der Bürgerbusvereine Neviges, Ronsdorf und Cronenberg, die anschließend in Gruppen von rund 20 Teilnehmern eine halbstündige Straßenbahnfahrt in einem historischen Wagen durch ein Waldgebiet Richtung Cronenberg und zurück unternahmen. „Ein einmaliges Erlebnis, wurde man doch in die Jugendzeit versetzt“, berichtet Berker. So habe ihn die historische Straßenbahn gleich an die historische Altstadt Langenbergs erinnert, wo bis Anfang der 1950er Jahre noch die Straßenbahn durch die enge Hauptstraße fuhr. „Da musste noch ein Schaffner vorweg gehen, damit der Gegenverkehr angehalten wurde.“

Fahrt durch Cronenberg

Neben der nostalgischen Fahrt durch den Wald durfte die Gruppe das Museum in einem geführten Rundgang entdecken. Alle Nachfragen beantworteten die ebenfalls ehrenamtlich Tätigen des Vereins Bergische Museumsbahnen bis ins Detail. Ein weiteres Erlebnis war die Fahrt mit dem Bürgerbus Cronenberg, dem „Dörper-Bus“. Für die Langenberger Fahrer und Fahrerinnen durchweg ein ganz besonderes Erlebnis, denn beinahe jeder, der nach der Fahrt durch die engen Straßen von Wuppertal-Cronenberg anschließend ausstieg, befand: „Gegen diese engen und unübersichtlichen Straßen ist die Fahrt auf die Klippe ein Kinderspiel“.

Rückkehr nach sechs Stunden

Auch Verpflegung gab es ausreichend – und nach einem gemütlichen Beisammensein, bei dem sich die Vereine auch untereinander austauschten, die Fahrerinnen und Fahrer zahlreiche Sach- und Fachfragen beantwortet bekamen und einige Dönekes erzählten, waren die Ausflügler nach rund sechs Stunden wieder zurück in Langenberg.

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