Verkehrskontrolle

Kreispolizei erwischt 67 Verkehrssünder mit Handy am Steuer

Telefonieren am Steuer lenkt ab und kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.

Telefonieren am Steuer lenkt ab und kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Kreis Mettmann.  Beim Aktionstag im Kreis Mettmann wurden insgesamt 183 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Verwarngeld wurde auch für Handy am Lenker fällig.

Telefonieren, Simsen oder Texten während der Fahrt erhöht das Unfallrisiko erheblich und gefährdet das Leben und die Gesundheit der Menschen im Straßenverkehr. Die Kreispolizeibehörde Mettmann hat sich deshalb am Mittwoch am landesweiten Kontroll- und Verkehrssicherheitstag der Polizei NRW zur Bekämpfung von „Ablenkungen im Straßenverkehr“ beteiligt – und erwischte 80 Verkehrsteilnehmer am Smartphone oder anderen Geräten, allein in Velbert wurden 17 Verkehrsverstöße registriert.

Gefahr auch für Fußgänger

In der Zeit zwischen 6 und 19 Uhr führten rund 40 Einsatzkräfte der Polizei in allen zehn Städten des Kreises gezielte Verkehrskontrollen durch, um über die Gefahren der Nutzung elektronischer Geräte am Steuer aufzuklären, gleichzeitig aber auch entsprechende Verstöße konsequent zu ahnden. 183 Fahrzeugführer wurden an diesem Tag im gesamten Kreisgebiet kontrolliert. 67 Auto- und LKW-Fahrer nutzten während der Fahrt in verbotener Art und Weise ein Handy, Smartphone oder andere elektronische Geräte, weshalb sie nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erwartet. 13 Fahrrad- und Pedelec-Fahrer, die ebenfalls während der Fahrt Smartphones und Handys nutzten, mussten noch an Ort und Stelle Verwarngelder bezahlen. Denn alle Tätigkeiten, die physisch, psychisch oder emotional von der Verkehrsteilnahme ablenken, können zu Verkehrsunfällen führen - selbst beim Radfahren oder zu Fuß.

Weitere Verkehrsvorschriften missachten

Unabhängig von den vorgenannten „Handy-Verstößen“ gab es zudem auch noch einige weitere Verkehrsvorschriften, die ebenfalls nicht beachtet wurden. So waren bei den Kontrollen mehrere Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt und mussten dafür Verwarnungsgelder bezahlen. Ein junger Fahrer, erst seit zwei Monaten im Besitz seiner Fahrerlaubnis, transportierte im Fond seines Wagens gleich vier Personen, die alle nicht angeschnallt waren.

Ohne gültigen Führerschein

Gegen weitere Fahrzeugführer mussten die Einsatzkräfte Anzeigen im Ordnungswidrigkeitsrecht vorlegen, insbesondere wegen der Nichtbeachtung von Ampelanlagen, wegen Überholverstößen, Vorfahrtsmissachtungen und Fehlern beim Abbiegen. Auch der Fahrer eines Schulbusses wurde angezeigt, weil er beim Transport seiner Fahrgäste keinen Mund-Nasen-Schutz benutzte. Zwei Fahrzeugführer wurden angetroffen, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben