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Ergebnisse und mehr: Die Velberter Kommunalwahl im Newsblog

Bei der Kommunalwahl 2020 in Velbert werden der Bürgermeister, der Stadtrat, der Landrat und der Kreistag des Kreises Mettmann sowie die Mitglieder des Integrationsrates gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2020 in Velbert werden der Bürgermeister, der Stadtrat, der Landrat und der Kreistag des Kreises Mettmann sowie die Mitglieder des Integrationsrates gewählt.

Foto: Oliver Berg / dpa

Velbert.  Kommunalwahl in Velbert: Dirk Lukrafka (CDU) und Esther Kanschat (Die Grünen) gehen in die Stichwahl. Alle Infos im Newsblog.

Kommunalwahl 2020 in Velbert: Unsere Berichterstattung am Wahltag

Update 21.24 Uhr: Liebe Leserinnen und Leser, das war’s von uns für heute. Die Bürgermeisterwahl in Velbert ist noch nicht entschieden, am 27. September folgt die Stichwahl zwischen Dirk Lukrafka (CDU) und Esther Kanschat (Die Grünen).

Beim Stadtrat ist das Kräfteverhältnis aber klar: Die CDU holt die meisten Stimmen, verliert aber gegenüber 2014. Wahlgewinner sind die Grünen, die um mehr als zehn Prozentpunkte zulegen. Die SPD rutscht auf den dritten Platz ab, die UVB wird viertstärkste Ratsfraktion.

Auch bei der Landratswahl ist jetzt alles klar: Thomas Hendele von der CDU bleibt für weitere fünf Jahre im Amt, er holt 50,99 Prozent und entgeht damit der Stichwahl. Der Kreistag spiegelt in etwa das Ergebnis der Ratswahl wider: Die CDU ist stärkste Fraktion vor den Grünen und der SPD. Dahinter landen FDP, AfD, UWG-ME, Die Linke und die Piraten.

Update 20.27 Uhr: Die Bürgermeisterwahl ist so gut wie ausgezählt (73 von 77 Stimmbezirken) – und es geht in 14 Tagen in die Stichwahl zwischen Amtsinhaber Dirk Lukrafka (CDU) und Esther Kanschat (Grüne). Lukrafka kommt derzeit auf 40,67 Prozent der Stimmen, Kanschat auf 21,6 Prozent. Es folgen Rainer Hübinger (SPD/16,59 Prozent), Cem Demircan (UVB/6,12 Prozent), August-Friedrich Tonscheid (Velbert anders/5,91 Prozent), Helmut Stiegelmeier (Piraten/4,12 Prozent), Birgit Onori (Linke/3,27 Prozent) und der unabhängige Kandidat Marcel Stubbe (1,72 Prozent).

Beim Stadtrat sieht es wie folgt aus: Nach Auszählung von 68 Stimmbezirken (von 77) liegt die CDU vorne (30,41 Prozent/-4,16 Prozent gegenüber 2014), die Grünen landen dahinter (21,09 Prozent/+10,29) vor der SPD (17,29 Prozent/-9,84) und der UVB (7,25 Prozent/+1,92). Es folgen die AfD (6,84 Prozent), Velbert anders (4,82 Prozent), FDP (4,48 Prozent), Piraten (3,95 Prozent), Die Linke (3,81 Prozent) sowie der Einzelbewerber (0,07 Prozent).

Update 19.40 Uhr: Nach Auszählung von gut der Hälfte der Stimmbezirke in Velbert sieht es nach einem Absturz der SPD aus. Sie wäre Stand jetzt nur drittstärkste Kraft im Stadtrat und fährt im Vergleich zur Kommunalwahl 2014 einen Verlust von neun Prozentpunkten ein. Die Grünen sind auf dem Weg, zweitstärkste Fraktion hinter der CDU zu werden.

Bei der Bürgermeisterwahl läuft es auf eine Stichwahl zwischen Dirk Lukrafka (CDU) und Esther Kanschat (Grüne) hinaus. Kanschat hat nach Auszählung von 53 Stimmbezirken (von 77) rund fünf Prozentpunkte Vorsprung auf den SPD-Kandidaten Rainer Hübinger.

Und bei der Landratswahl könnte Thomas Hendele (CDU) eventuell doch um die Stichwahl herumkommen: Momentan – nach Auszählung von 341 Stimmbezirken (von 438) – liegt er bei 50,19 Prozent.

Update 19 Uhr: Die Tendenz bei der Landratswahl ist deutlich – Amtsinhaber Thomas Hendele liegt nach der Auszählung von 140 von 483 Stimmbezirken deutlich vorne (47,85 Prozent). Allerdings würde er – bleibt es dabei – zum ersten Mal in eine Stichwahl gehen. Dort müsste er dann in zwei Wochen entweder gegen Martina Köster-Flashar (Grüne) oder Jens Geyer (SPD) antreten. Momentan hat die Grünen-Kandidatin einen kleinen Vorsprung.

In Velbert sind auch die ersten fünf Stimmbezirke für die Bürgermeisterwahl ausgezählt: Dirk Lukrafka (CDU) liegt vorne, dicht gefolgt – Kopf an Kopf – von Rainer Hübinger (SPD) und Esther Kanschat (Grüne). Auch hier deutet die Tendenz auf eine Stichwahl in zwei Wochen hin, da Lukrafka weit von der 50-Prozent-Marke entfernt liegt (42,01 Prozent).

Update 18.20 Uhr: Für die Landratswahl liegt ein erstes Ergebnis vor – nach Auszählung von 4 von 438 Stimmbezirken. Demnach kommt der amtierende Landrat Thomas Hendele (CDU) auf 47,79 Prozent der Stimmen, Jens Geyer (SPD) auf 17,25 Prozent, Martina Köster-Flashar (Grüne) auf 19,35 Prozent, Rainer Köster (Die Linke) auf 3,96 Prozent, Mario Sülz (UWG-ME) auf 3,73 Prozent und Thomas Küppers (Piraten) auf 7,93 Prozent.

Die Wahlbeteiligung in Velbert lag um 17 Uhr bei 25,24 Prozent für die Kommunalwahl und 9,38 Prozent beim Integrationsrat. Besondere Vorkommnisse gab es bis dahin nicht.

Update 17.45 Uhr: So, die Wahllokale schließen gleich, um 18 Uhr ist Feierabend. Mit ersten Ergebnissen der Landratswahl – die wird zuerst ausgezählt – ist etwa gegen 18.30 Uhr zu rechnen. Danach werden die Stimmen für den Kreistag, dann für den Bürgermeister und dann für den Stadtrat ausgezählt. Der Integrationsrat ist erst am Montag an der Reihe.

Update 16.50 Uhr: Laut Projektteam Wahlen liegt die Wahlbeteiligung aktuell bei 22,7 Prozent, für den Integrationsrat haben bislang acht Prozent der Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben. Gute Nachricht: Bisher gibt es keine Nachrichten über Probleme mit Wählerinnen oder Wählern, die ihre Maske nicht aufsetzen wollen.

Update, 15 Uhr: Die Velberter kommen langsam in Fahrt. Die Wahlbeteiligung um 14 Uhr lag bei 16,88 Prozent, an der Integrationsratswahl hatten sich um dieses Uhrzeit 5,16 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt.

Update, 13.40 Uhr: Bislang gab es nach Aussage des Velberter Wahlteams keine besonderen Vorkommnisse bei der Wahl. Bis 12 Uhr hatten rund 10 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Bereits 15.000 Wählerinnen und Wähler hatten dies bis Freitag per Briefwahl getan.

Update, 8.05 Uhr: Die aktuellen Ergebnisse aus Velbert finden Sie am Wahlabend auch an dieser Stelle.

Update, 8.00 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet. Bis 18 Uhr sind die Velberterinnen und Velberter aufgerufen, einen neuen Stadtrat zu wählen. Außerdem wird der Bürgermeister, der Landrat und der Kreistag des Kreises Mettmann neu gewählt. Menschen mit Migrationshintergrund wählen zudem den Integrationsrat.

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