Kinderreporterin

Kinderreporterin schnupperte Redaktionsluft

Nicht nur Zeitungsberichte schreiben, auch Zeitung lesen gehört für Redakteur zum Berufsalltag, weiß nun Franka Kober..

Nicht nur Zeitungsberichte schreiben, auch Zeitung lesen gehört für Redakteur zum Berufsalltag, weiß nun Franka Kober..

Foto: Isabel Nosbers

Velbert.   Unsere Kinderreporterin Franka Kober hat die WAZ Velbert besucht und berichtet darüber, was sie alles über die Zeitung in Erfahrung gebracht hat

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In den Sommerferien war ich Kinderreporterin und die WAZ-Redaktion Velbert lud mich zu einem Besuch in ihrer Redaktion ein, damit ich mir ein Bild davon machen kann, wie der Arbeitsalltag bei ihnen aussieht.

Einmal Redaktions-Alltag

Die WAZ besteht in Velbert aus mehr als nur einer Redaktion. Unten stand ich direkt vor dem Leserladen, in dem es nicht nur Zeitungen und Bücher, sondern auch Konzert- und Theaterkarten gibt. In der ersten Etage arbeiten die Medienberater, die die Anzeigen für die Zeitung verkaufen.

Noch ein Stockwerk höher komme ich endlich zu meinem Ziel: zur Redaktion Velbert. Und ja, ihr habt es erfasst, dieser Bereich ist für den Velberter Teil der Zeitung zuständig.

Sechs Redakteure, Volontäre und Praktikanten

Dort begrüßt mich auch schon die nette Sekretärin und Journalistin Isabel Nosbers. Sie stellt mir ihre Kollegen vor und weiß auch, zu welchen Themen sie am liebsten arbeiten und zu welchen nicht so gerne. Die Velberter Redaktion sechs festangestellte Redakteure und immer wieder mal Praktikanten, Volontäre und natürlich freie Mitarbeiter.

Die Lokalchefin, Yvonne Szabo. spricht sich täglich mit den Redaktionen in Essen, aber natürlich auch Heiligenhaus und Langenberg ab, über die aktuellen Themen ab.

Absprachen

Zum Glück sitzt die Nevigeser Redaktionen, gemeinsam mit dem Sport nur eine Etage höher im selben Gebäude. Das macht die Absprachen leichter. Natürlich besuchen wir die jetzt auch. Die Volontärin Melina Helf berichtet, dass sie gerade noch auf einer Igelrettungsaktion war und schreibt gerade eifrig. Denn das gehört zum Beruf: dabei sein, wenn etwas Interessantes passiert.

Die Nevigeser Redakteurin plant noch ihre Seite und den Aufmacher, denn Neviges ist nicht besonders groß und das bedeutet, es ist nicht immer etwas los. Aber zum Glück hat sie da so ihre Kontakte Quellen und so klappt doch noch alles.

Über die Arbeit der Redakteure

Wir begeben uns wieder in die untere Etage, wo ich noch einiges zur Arbeit der Redakteure erfahre. Beispielsweise, wieso an allen Schreibtischen zwei Bildschirme stehen: Das macht die Recherche und vor allem das Einarbeiten von Bildern in die Texte leichter.

Ein Text, wie ich ihn für die Zeitung schreibe, soll zwischen 2500 und 3500 Zeichen haben. Das Zählen von Wörtern funktioniert hier nicht, weil ja alle Wörter unterschiedlich lang sind. Nehmen wir ein Beispiel von zwei Kollegen: Der eine schreibt nur kurze Wörter und der andere nur lange.

Gezählt wird nach Zeichen

Dann hätten beide gleich viele Wörter aber trotzdem unterschiedlich lange Texte. Zählt man die Zeichen, also die Buchstaben und die Leerzeichen zwischen den Wörtern, ist das Problem gelöst. Und zu meiner großen Erleichterung macht das sogar der Computer automatisch!

In einem Jahr bewerben sich bei der WAZ ungefähr 150 Leute für ein Volontariat und nur vier von ihnen werden dafür ausgewählt. Man muss sich also richtig anstrengen, um einen Platz zu ergattern. Wer weiß, vielleicht bewerbe ich mich später auch einmal!

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