Kultur

Kartenverkauf für das Langenberg-Festival hat begonnen

Nina Reddig organisiert das Langenberg-Festival.

Nina Reddig organisiert das Langenberg-Festival.

Foto: Rebecca Adloff

Langenberg.  Das Langenberg-Festival ist etabliert, seit fünf Jahren findet die Veranstaltungsreihe statt. Organisatorin Nina Reddig hat Neuerungen im Gepäck.

Vier Tage statt drei, sechs Veranstaltungen – jede Menge Kultur also, die da bei der nächsten Auflage des Langenberg-Festivals im September auf die Besucher wartet. „Wir haben Fünfjähriges“, freut sich Organisatorin Nina Reddig, und das Festival „hat sich etabliert. Das ist eine Veranstaltung, die Strahlkraft besitzt, die Identität stiftet.“

Los geht es am Donnerstag, 5. September, mit einem „Appetizer“ – einer öffentlichen Probe in der Vereinigten Gesellschaft (VG). „Jeder der mag, kann in lockerer Atmosphäre zuhören und sich den Mund wässrig machen lassen“, wirbt Nina Reddig. Der Eintritt ist frei, Beginn ist um 19 Uhr.

Eröffnung mit „Herbstlied“ in der VG

Eröffnet wird das Langenberg Festival am Freitag, 6. September, um 19 Uhr, ebenfalls in der VG: „Herbstlied“ ist der Abend überschrieben. Nina Reddig selbst an der Violine, Trung Sam am Klavier und Nils Mönkemeyer an der Viola spielen unter anderem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms und Benjamin Britten. „Nils Mönkemeyer ist schon zum dritten Mal dabei“, berichtet Nina Reddig, „er fühlt sich offenbar ganz wohl in Langenberg“, fährt die Musikerin lachend fort. Überhaupt habe sie „eine traumhafte Gruppe internationaler Streichersolisten“ zusammen bekommen.

Künstlergespräch als Neuerung

Mit diesen Künstlern können die Besucher dann am Samstagmorgen (7. September) ins Gespräch kommen. „Das ist eine Neuheit für dieses Festival“, erläutert Nina Reddig. „Es sind alle dabei, dazu gibt es Kaffee und die Künstler dürfen gerne befragt werden.“ Dazu gebe es Musik vom Cellisten Julian Arp, der die Suite No. 1 G-Dur von Johann Sebastian Bach aufführt. Der morgen – ab 11 Uhr in der VG – steht unter dem Titel „Horizonte – Künstlergespräch“.

Am Abend ist Julian Arp erneut auf der Bühne, diesmal gemeinsam mit Nils Mönkemeyer und Nina Reddig. Das Trio spielt die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. „Das ist eigentlich eins der berühmtesten Klavierstücke“, sagt die Festival-Organisatorin, „wir spielen das aber in einer eigenen Bearbeitung für ein Streichertrio.“ Beginn ist um 19 Uhr in der Vereinigten Gesellschaft.

Öffentliches Coaching für Nachwuchskünstlerin

Am Sonntag (8. September) stehen ebenfalls zwei Veranstaltungen auf dem Programm: „Startups – Open class“ und „Über allen Gipfeln“. Ab 11 Uhr präsentiert sich in der VG die junge Geigerin Christa-Maria Stangorra mit einem Kurzkonzert. Anschließend steht die so genannte „Open Class“ an, ein öffentliches Coaching für die Künstlerin. „Das ist sowohl für die Musikerin als auch für den Coach eine ungewohnte Situation“, gibt Nina Reddig zu. Denn jeder der will, kann dabei sein. „Es geht dabei aber nicht zwingend um musikalische Fragen“, erläutert die Künstlerin. „Die Geigerin kann Fragen stellen – etwa zum Eigenmarketing oder zur Gestaltung der eigenen Webseite.“ Sie wolle Ausnahmekünstlern „beim Weg in den Beruf beistehen.“

Abschluss mit Streichquintett von Schubert

Zum Abschluss schließlich geht es ins Historische Bürgerhaus: Ab 19 Uhr gibt es für die Zuhörer „eines der schönsten

Stücke überhaupt“ zu hören, sagt Nina Reddig: das Streichquintett C-Dur, D956 von Franz Schubert. Neben Nina Reddig werden dann Annette Walther (Violine), Gareth Lubbe (Viola) sowie Hannah Weber und Julian Arp (Cello) auf der Bühne stehen.

Neu ist in diesem Jahr auch eine Kooperation mit Alldiekunst: Parallel zum Festival gibt es dort eine Ausstellung zu sehen. Vier Künstler präsentieren an der Wiemerstraße ihre Werke, „die Besucher können also von der VG gemütlich durch Langenberg spazieren und dann bei Alldie die Bilder bewundern.“

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