Weihnachtsmärkte

Hubbelsgasser-Markt in Velbert-Tönisheide startet mit Zelt

Organisator Wilbert Hager, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Tönisheide, freut sich auf den Start des Hubbelsgasser-Weihnachtsmarktes in Velbert-Tönisheide.

Organisator Wilbert Hager, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Tönisheide, freut sich auf den Start des Hubbelsgasser-Weihnachtsmarktes in Velbert-Tönisheide.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Neviges.  Seit 36 Jahren organisiert Wilbert Hager den Hubbelsgasser-Weihnachtsmarkt in Velbert-Tönisheide. Dieses Mal gibt’s kleine Änderungen.

„Mr. Hubbelsgasser“ hat gute Laune: Seit nunmehr 36 Jahren organisiert Wilbert Hager, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Tönisheide, am zweiten Adventswochenende den beliebten „Hubbelsgasser“ Weihnachtsmarkt. Auch dieses Jahr freut er sich riesig auf das muntere Treiben auf dem Kirchplatz, und selbst falls es von Donnerstag, 5. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, schütten sollte, kann das seine Laune kaum trüben. „Ein großes Zelt wird zwei Drittel des Platzes überdachen, alle können in Ruhe und im Trockenen ihren Glühwein trinken.“ Bereits im letzten Jahr hatte er vier kleine Zelte aufgebaut, nun also ein großes. Aber keine Sorge: Der stattliche Tannenbaum, wie immer spendiert von den Technischen Betrieben Velbert (TBV), steht wieder in der Mitte. Und rund herum 14 Holzhütten mit 50 kleinen Tannenbäumen, organisiert von der Werbegemeinschaft.

Erstmals keine Engel

Für den „Hubbelsgasser“ kämen auch jene Tönisheider nach Hause, die es mittlerweile in andere Städte verschlagen habe, weiß Wilbert Hager: „Die Leute wollen kommunizieren, die wollen essen und trinken. Das ist auch prima so. Aber sie kommen nicht, um hier etwas zu kaufen.“ Daher gibt es zum ersten Mal keine Engel, keine Holzsterne, keine Deko-Artikel. „Ich persönlich finde das schade, aber es hat sich einfach nicht gelohnt“, bedauert der Florist Hager, der im letzten Jahr noch Weihnachts-Schmuck im Angebot hatte. Jetzt konzentriert er sich voll und ganz auf seine „Kibbelinge“, knusprig gebratenes Fischfilet, mundgerecht portioniert.

Der Nikolaus kommt

Und sonst? Ist die Auswahl auf dem „Hubbelsgasser“ groß: Waffeln, Crepes, Flammkuchen, Feuerzangenbowle, Kinderpunsch – eben alles, was zu einem Weihnachtsmarkt dazu gehört. Donnerstag und Freitag kommen zudem Nikolaus und Knecht Ruprecht, jeweils zwischen 18 und 18.30 Uhr. „Auf der Bühne steht dann ein Ohrensessel, die Kinder werden an beiden Tagen beschenkt“, freut sich Wilbert Hager schon jetzt. Traditionell eröffnet Bürgermeister Dirk Lukrafka um 18 Uhr den Weihnachtsmarkt, im Anschluss singen Kinder der evangelischen Kita auf der Bühne. Am Freitag, ebenfalls 18 Uhr, sind dann die Kinder der katholischen Kita an der Reihe. Und Samstag rockt Uwe Heidelberg, der ehemalige Schulleiter der Kölver-Schule, mit seiner Band den Kirchplatz.

Büdchen einst selbst gebaut

Auf das Kinderkarussell müssen die kleinen Besucher dieses Jahr allerdings verzichten: „Der Betreiber hatte die Chance, vier Wochen an einem anderen Standort zu stehen. Dafür habe ich als Unternehmer natürlich Verständnis“, so Hager, Inhaber eines Blumengeschäftes. „Aber nächstes Jahr dann wieder.“ Stolz ist er, dass die Holzhütten, die die Mitglieder der Werbegemeinschaft Tönisheide vor 36 Jahren bauten, noch immer so gut in Schuss sind: „Andere haben nach so langer Zeit schon die dritte Garnitur. Aber wir haben die auch nie vermietet und das Jahr über immer gut untergestellt.“ Der „Hubbelsgasser“ ist von Donnerstag bis Samstag jeweils von 16 bis 22 Uhr geöffnet und am Sonntag von 16 bis 20 Uhr.

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