Ausbildung

Hilfe auf dem Weg zum passenden Beruf

Eine Bundespolizistin beriet über die Ausbildungsmöglichkeiten be

Eine Bundespolizistin beriet über die Ausbildungsmöglichkeiten be

Foto: Uwe Möller

Velbert-Mitte.   Unternehmen, Behörden und Hochschulen informierten im Berufskolleg Niederberg über Ausbildungsmöglichkeiten. Andrang bei der Bundeswehr

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Etwas Handwerkliches, oder doch lieber was Kreatives? Nein, ich möchte zur Polizei! Oder doch irgendwas mit Medien? Einen passenden Beruf zu finden, der auch noch Spaß macht, ist gar nicht so leicht. Zum Glück gibt es die Berufsorientierungsbörse, bei der sich Schüler, die kurz vor dem Abschluss stehen, einen guten Überblick über das riesige Berufsangebot machen können.

Infostände im gesamten Gebäude

Jetzt war es wieder so weit und die Berufsbörse lud in das Berufskolleg Niederberg ein. Informationsstände verteilten sich durch das gesamte Gebäude und überall informierten Unternehmen, Hochschulen oder Behörden über ihre Ausbildungsmöglichkeiten.

„Wir suchen immer Leute für die Bundeswehr“

In dem Klassenzimmer, in dem die Bundeswehr ihren Infostand aufgebaut hatte, war es zwischenzeitlich besonders voll. „Grundsätzlich kann man sagen, dass wir immer Leute suchen“, erklärte Bundeswehr-Ausbildungsberaterin Christine Hausmann. Vor allem die Militärpolizei sei sehr beliebt für Schüler – aber dementsprechend schwierig sei es auch, dort einen Platz zu bekommen. „Besser ist es, wenn die Interessen breiter aufgestellt sind und man in verschiedenen Richtungen gehen will. Dann sind die Chancen größer“, so Hausmann.

Nicht ins Büro

Für viele kommt ein klassischer Bürojob überhaupt nicht infrage - etwas Handwerkliches passt da schon eher. So war es auch bei Eduard Wetzstein, der schon einige Jahre bei HUF in Velbert eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker macht. Dort liegt der Fokus auf dem Bau von Spritzgussformen für die Automobilindustrie. „Ich bin mit der Wahl absolut zufrieden und bereue es nicht. Die Ausbildung macht auf jeden Fall Spaß und ist vielseitig. Ich denke, dass das ein guter Baustein für die Zukunft ist“,warb der Azubi für seinen Beruf.

Im Freien arbeiten

Wer lieber Tag für Tag im Freien arbeiten möchte und sich auch mal schmutzig machen kann, für den ist der Beruf des Gärtners vielleicht etwas. Auf die Frage, warum man denn Gärtner werden sollte, antwortete Andreas Kunz nur: „Weil es einfach schön ist, draußen in der Natur zu arbeiten. Außerdem hat man bei uns die Möglichkeit, in verschiedenen Fachrichtungen zu gehen und weltweit zu arbeiten.“ Azubi im ersten Lehrjahr, Tobias Graf, gibt ihm da recht: „Ich wollte auf jeden Fall etwas Handwerkliches machen und die Arbeit mit Pflanzen macht mir auch besonders viel Spaß.“

Orientierungshilfe

Für Orientierungslose, die noch nicht wissen, in welche Richtung es mal gehen soll, bietet die Berufsbörse eine gute Möglichkeit, sich zu informieren. Und bestimmt ist der ein oder andere mit einer klareren Vorstellung nach Hause gegangen, welcher Beruf das Richtige sein könnte.

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