Markt des Pfarrcäciilienchors

Glühwein trinken und Advent-Deko kaufen im Schatten des Doms

Töttern, Freunde treffen und Glühwein trinken direkt vor dem Dom. Der kleine, feine Weihnachtsmarkt des Pfarrcäcilienchors hat viele Anhänger. Alles, was hier verkauft wird, ist selbst gemacht.

Töttern, Freunde treffen und Glühwein trinken direkt vor dem Dom. Der kleine, feine Weihnachtsmarkt des Pfarrcäcilienchors hat viele Anhänger. Alles, was hier verkauft wird, ist selbst gemacht.

Foto: Carsten Klein

Neviges.   Der Weihnachtsmarkt des Pfarrcäcilienchors ist nicht nur wegen seiner Produkte so beliebt. Einmalig ist auch die Lage im Schatten des Mariendoms.

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Sie können wunderbar singen, das stellen sie immer wieder unter Beweis. Dass sie einen auch ohne einen einzigen Ton in Weihnachtsstimmung versetzen können und dazu manch tolle Geschenkidee präsentieren, bewiesen die Mitglieder des Pfarrcäcilienchor einmal mehr auf ihrem kleinen, feinen Weihnachtsmarkt auf dem Domvorplatz. Auch beim 39. Mal war hier Gemütlicheit Trumpf.

An zehn Büdchen verkauft der Chor Selbstgemachtes

An zehn verschiedenen Buden, präsentierte der Chor eine sehr liebevoll gestaltetes Auswahl an Leckereien, Getränken und selbstgemachten Weihnachtsgeschenken. Hubert Rudolf ist Vorsitzender des Pfarrcäcilienchors und erklärt, wieso der Markt so wichtig für die Sängerinnen und Sänger ist: „Von den Einnahmen sichern wir uns immer die finanzielle Grundlage für die Orchestermessen des kommenden Jahres“.

Es wird seit Monaten gestrickt, geschnitzt, gebastelt

Damit das Ganze ein Erfolg wird, schnitzen, basteln und stricken vorzugsweise die Damen schon seit Monaten. Wie Stefanie und Barbara Schmitz, die unter anderem selbstgestrickte Handschuhe und Mützen anboten. „Es ist natürlich viel Arbeit, alles zu organisieren, aber es ist schön, als Gruppe so etwas tolles auf die Beine zu stellen. Es lohnt sich“, so sagen die Sängerinnen. Auch Rudolf ist davon überzeugt, dass die gemeinsamen Vorbereitungen den Zusammenhalt innerhalb der Mitglieder verbessert: „Wir sind mit 35 Personen eine große Gruppe. Die Aktion schweißt uns zusammen.“

Die Einnahmen fließen in karitative Projekte

Aber nicht nur der Chor selbst profitiert von den Einnahmen. Wie jedes Jahr wird auch dieses Mal wieder ein Teil des Geldes für einen karitativen Zweck verwendet. Welches Projekt der Kirchenchor nun unterstützen wird, steht noch nicht fest. „Wir werden das auf unserer Jahreshauptversammlung beschließen“, so Hubert Rudolf. Letztes Jahr kam an allen Ständen zusammen 8000 Euro zusammen. Davon gingen 2100 Euro an Projekte für Leprahilfe, Waisenkinder und Katastrophenhilfe in Afrika und Indien.

Pfadfinder helfen beim Aufbau der Holzbüdchen

Besucher, die sich zum Adventswochenende bei Nieselregen heraustrauten, durften sich am Weihnachtsmarkt zudem über selbstgemachten Glühwein, Kakao, Waffeln und Reibekuchen freuen. Mit einem eigenen Stand waren auch wieder einmal die Mitglieder der Pfadfinder mit dabei. „Sie haben uns tatkräftig beim Aufbau der Hütten geholfen, da wir auch nicht mehr die Jüngsten sind“, scherzt Hubert Rudolf.

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