Schule

Gesamtschule Bleibergquelle feiert zehnjähriges Bestehen

Ab auf die Bühne: Auf dem Schulfest führten Schüler, Lehrer und Diakonissen gemeinsam das Musical „Josef - eine Traumkarriere“ auf. Der tosende Applaus des Publikums belohnte für die wochenlangen Proben.

Foto: Uwe Möller

Ab auf die Bühne: Auf dem Schulfest führten Schüler, Lehrer und Diakonissen gemeinsam das Musical „Josef - eine Traumkarriere“ auf. Der tosende Applaus des Publikums belohnte für die wochenlangen Proben. Foto: Uwe Möller

Mit einem fröhlichen Fest feierten Schüler, Ehemalige, Lehrer und Eltern das zehnjährige Bestehen der christlichen Gesamtschule Bleibergquelle.

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Ein Schüler der Christlichen Gesamtschule Bleibergquelle zu sein, ist etwas ganz besonderes. Da sind sich Schüler, Ehemalige und Lehrer einig. So besonders, dass man es sich auch als ehemaliger Schüler nicht nehmen lässt, beim diesjährigen feierlichen Abschluss der Herausforderungswoche mitzumachen. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Schule mit dem familiären Flair in idyllischer Umgebung.

Ehemalige erinnern sich gern an die Anfänge

„Wir waren quasi die Versuchskaninchen“, erinnern sich Fabian (22), Milan (20), Matthias (20) und Sven (21). Denn sie waren die ersten Fünftklässler, die damals die Schule besuchen durften. „Wir haben alles mitgemacht und an uns wurde einiges ausprobiert, nicht alles hat dabei gut geklappt“, so Fabian. So beispielsweise der Englischunterricht: „Wir hatten in den fünf Jahren acht Lehrer, das war schon echt schwierig.“

Lernen, sich selbst zu organisieren

Nicht für jeden ist das Konzept der Christlichen Gesamtschule etwas- weder für Schüler noch für Lehrer. „Man muss schon selbst lernen können, sonst klappt es nicht. Mir wurde hier aber ein Tritt in den Hintern auf eine nette Art und Weise verpasst“, so Fabian.

Matthias hat hier nicht nur Schulstoff, sondern auch viel für’s Leben gelernt: „Man plant seinen Stundenplan hier selbst und lernt dadurch, seine Arbeit zu strukturieren und sich selbst zu organisieren. Jeder der Jungs ist übrigens seinen Weg gegangen, sie studieren oder beenden gerade ihre Ausbildung.

Melvin (12) hat gerade sein erstes Schuljahr an dieser Schule hinter sich. Er geht gerne hierhin: „Ich finde es einfach gut, dass man hier zu nichts gezwungen wird“.

Auch Sonderpädagogin und Klassenlehrerin der 5 B Daniela Hermann mag das Konzept der Schule gerne. „Ich finde es toll, dass sich die Schule noch nach zehn Jahren als Schule im Aufbau bezeichnet. Hier ist nichts festgefahren und wir Lehrer können noch eigene Ideen mit einbringen“.

In der Pause spielen alle gemeinsam Fußball

Auch Samuel (15) freut sich, ein Teil der Christlichen Gesamtschule sein zu dürfen: „ Hier kennt sich jeder persönlich und wir haben ein großes Gemeinschaftsgefühl. Bei uns ärgern die Großen die Kleinen nicht, sondern spielen in der Pause gemeinsam mit ihnen Fußball.“

Tim (18), Simon (19) und Torben (18), sind ebenfalls Ehemalige. „Hier hat sich nicht viel geändert, nur dass die Kleinen ein bisschen frecher geworden sind“, scherzen sie. Sie freuen sich ebenfalls, dass sie heute noch einmal Schulluft schnuppern und geraten ins Schwärmen: „Das war schon eine sehr geniale Zeit hier und wir würden uns wünschen, noch einmal einen Schultag mitzumachen“.

Musical rundet das Schulfest zum Jubiläum ab

Als Abschluss des runden Geburtstags der Schule gab es das Musical „Josef, eine Traumkarriere“. Der Projektchor samt Band, Schüler, Lehrer, Eltern und Diakonissen, sie alle spielten vor begeistertem Publikum und erbaten am Schluss eine Spende für den Verdunklungsvorhang am Rundbau.

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