Ferienaktion

Ferien-Bastelpremiere im Nevigeser Stadtteilzentrum

Sofie, Lara und Finnja lernen im Stadtteilzentrum wie man mit Kastanien bastelt.

Sofie, Lara und Finnja lernen im Stadtteilzentrum wie man mit Kastanien bastelt.

Foto: Alexandra Roth / FUNKE Foto Services

Neviges.  Damit auch Kinder das Angebot des Stadtteilzentrums kennen lernen, gab es eine herbstliche Bastelstunde. Sie machte auch Mitarbeiterinnen Spaß.

„Gibst du mir mal die Schere?“, „Hast du noch Kastanien?“ Begeistert sitzen einige Mädchen an den Tischen im Stadtteilzentrum der Diakonie Neviges. Heute steht basteln auf dem dem Programm. Regine Reimann ist Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin der Diakonie, zusammen mit Sinja Großmann betreut sie heute die Kinder.

Die Sozialarbeiterin erklärt: „Wir wollten einfach mal ein Kreativangebot für Kinder in den Ferien schaffen.“ „Natürlich auch mit der Intention, dass die Kinder das Stadtteilzentrum kennenlernen.“, ergänzt Großmann. Der Oberbegriff lautet Herbst, da haben die Kinder einiges an Möglichkeiten.

Die Buttonmaschine ist besonders beliebt

Zwischen Kastanienmännchen, Scheren und Buntstiften ist die Buttonmaschine das Highlight schlechthin. Aber am Ende macht alles Spaß, da ist sich die Gruppe einig. Konzentriert arbeitet jeder an seinem kleinen Projekt. Trotzdem geht hier nichts ohne Kommunikation: „Hast du denn noch eine Idee was ich auf den Button machen kann?“, fragt ein Mädchen in die Runde. Alle haben sichtlich Freude an ihrem Tun. „Ich bastele voll gerne“, erzählt Sofie. Was ihr besonders Spaß macht? „Eigentlich alles“, antwortet sie begeistert.

Mit Kindern zu arbeiten bereitet aber auch den beiden Betreuerinnen eine Freude. „Es ist eine schöne Abwechslung, man weiß nie, was als nächstes auf einen zukommt.“, meint Reimann. Großmann kennt es gar nicht anders, „Ich habe schon immer etwas mit Kindern gemacht.“

Die erste Veranstaltung dieser Art

Die Kreativwerkstatt sei die erste Veranstaltung dieser Art für Kinder im Stadtteilzentrum gewesen. „Wir haben einfach überlegt, was wir für die Bürger von Neviges und insbesondere für die Kinder und Jugendlichen anbieten können“, so Reimann. Da das Büro keine großen Kapazitäten hat, sei keine große Veranstaltung in Frage gekommen. „Außerdem ist es einfach immer nett, wenn etwas stattfindet“, so Großmann.

Kummersprechstunden in den Grundschulen

Doch nicht nur in den Ferien setzt sich die Diakonie für Kinder und Jugendliche ein. Regelmäßig bieten die beiden Sozialarbeiterinnen eine sogenannte Kummersprechstunde an verschiedenen Grundschulen an. „Da sind wir dann Ansprechpartner für die Nöte und Sorgen der Kinder.“, erklärt Reimann. „Einfach jemand, an den man sich wenden kann.“ Ebenso gibt es diverse Aktionen und Veranstaltungen der Diakonie für weitere Alters- und Zielgruppen. So findet beispielsweise jeden zweiten Mittwoch im Monat ein schlesisches Café im Familienzentrum Siepen statt. Ab 14 Uhr tauschen sich die Teilnehmer über ihre alte Heimat aus, schlagen Lieder vor oder zeigen sich alte Fotos.

Hilfe wird vermittelt

Das Team des Stadtteilzentrums kümmert sich um Problem des Alltags aller Anwohner. Wo selbst nicht geholfen werden kann, wird Hilfe vermittelt. Geöffnet ist das Stadtteilzentrum an der Lohbachstraße montags und freitags zwischen zehn und zwölf Uhr, dienstags von vierzehn bis sechzehn Uhr und donnerstags von fünfzehn bis siebzehn Uhr. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich. Telefonisch sind die Mitarbeiter des Stadtteilzentrums per E-Mail: sinja.grossmann@bergische-diakonie.de oder telefonisch unter 02053 42530 erreichbar.

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