Unterhaltung

Familienzirkus Altano zeigt sein Programm in Velbert

Die 20-jährige Justine Neigert leitet den Circus Altano. Sie freut sich auf das Velberter Publikum ist, „weil es begeisterungsfähiger ist als in anderen Städten.“

Die 20-jährige Justine Neigert leitet den Circus Altano. Sie freut sich auf das Velberter Publikum ist, „weil es begeisterungsfähiger ist als in anderen Städten.“

Foto: Dana Schmies / FUNKE Foto Services

Velbert.  Ab dem 28. Juni gastiert Circus Altano zwei Wochen lang in Velbert. Familienzirkus in 6. Generation nimmt das Publikum mit auf eine Traumreise.

„Es ist ein tolles Gefühl, wenn man den Leuten zeigen, was man drauf hat“, sagt Justine Neigert überzeugt. Die 20-Jährige leitet den Circus Altano, der ab dem 28. Juni in Velbert zu Gast sein wird. „Darauf freue ich mich besonders“, sagt Justine und erinnert sich dabei an ihren ersten Auftritt in Velbert vor einem Jahr: „Die Velberter sind begeisterungsfähig, dann macht es uns Künstlern natürlich auch noch mehr Spaß.“

Die 20-Jährige hat die Erfahrung gemacht, dass ein begeistertes Publikum gar nicht mehr so selbstverständlich ist: „Viele schauen sich einfach nur noch Youtube-Videos an“, meint sie. Doch das komme lange nicht an die Stimmung heran, die der Familienzirkus in der Manege schaffen würde, „auch wenn nicht alles zu einhundert Prozent perfekt ist“, sagt Justine. „Das macht es doch eben aus. Dass es live ist und auch mal was schief gehen kann.“

Familienzirkus in sechster Generation

Circus Altano ist ein Familienzirkus in sechster Generation und hat schon immer das Leben von Justine Neigert bestimmt. „Ich kann mir gar nichts anderes vorstellen“, sagt sie. Morgens aufstehen, frühstücken und zum Bürojob gehen? „Niemals“, meint Justine und ergänzt: „Für mich ist der erste Weg immer zu den Tieren.“

Hinter all den Auftritten steckt eine Menge Arbeit. Die Werbung, die Verpflegung der Tiere, der Zeltaufbau. „Dafür geht zum Beispiel ein ganzer Tag drauf“, weiß Justine. Und auch geprobt wird jeden Tag mehrere Stunden. Warum die Familie die Arbeit trotzdem gerne auf sich nimmt? „Es gibt einfach nichts anderes“, ist Justine überzeugt. „Für mich ist der Zirkus keine Arbeit, sondern mein größtes Hobby.“

Traumreise durch den Zirkus

Und genau deswegen steckt die Familie auch so viel Liebe in ihr Programm. „Mann muss sich jedes Jahr ein bisschen weiterentwickeln“, weiß die 20-jährige Justine. Die Velberter können sich auf eine Traumreise freuen: Der jüngste Spross des Circus Altano hat den Traum, Akrobat oder Clown zu werden. Er bereist in seinem Traum die Zirkuswelt und begegnet dabei Balanceuren, Akrobaten, Fakiren und natürlich Clowns.

„Unser Programm ist etwas für die ganze Familie, gerade für die Kleinen“, meint Justine. Die Familie gebe sich Mühe, ihr Publikum auch in das Programm mit einzubeziehen und die Kinder voll in ihren Bann zu ziehen. Wie viele Auftritte sie im Jahr macht oder wie viele Städte sie schon bereist hat, kann die 20-Jährige gar nicht mehr aufzählen. Doch bei einem ist sie sich sicher: „Zirkus bedeutet mir und meiner Familie alles.“

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