Krimidinner

Eventkirche Langenberg wird zum kulinarischen Tatort

Im Februar 2015 gab es eine Spielortpremiere des „Original Krimidinners“ in der Eventkirche. Angelo Enghausen-Micaela (l) spielte darin Inspektor Burke, Ingeborg Brings die Lady Amely.

Im Februar 2015 gab es eine Spielortpremiere des „Original Krimidinners“ in der Eventkirche. Angelo Enghausen-Micaela (l) spielte darin Inspektor Burke, Ingeborg Brings die Lady Amely.

Foto: Uwe Möller

Langenberg.   Regelmäßig findet in der Eventkirche das Krimidinner statt. Die Erfinderin erzählt, warum sie das Format entwickelt hat und was es ausmacht.

Es gehört inzwischen fest zum Kulturkalender: Das „Original Krimidinner“, das mal in der Eventkirche, mal in der Vereinigten Gesellschaft stattfindet. Im Februar nun stehen gleich zwei Veranstaltungen an: Die „Magic Night“, eine Spielortpremiere, am 2. und das Krimidinner am 15. Februar.

Begonnen hat alles im Jahr 2002. Alexandra Stamm, Erfinderin und Autorin des Formats, lud gemeinsam mit Produzent Thomas Stamm zum allerersten Mal ins Haus der verruchten Familie Ashtonburry. Tatort der Ur-Premiere war das Stiftshaus in Essen. Seitdem ist die Produktion gewachsen. Mehr als 1,6 Millionen Besucher haben seitdem die Veranstaltungen besucht.

Im Jahr 2000 begann die Entwicklung des Formats

„Die Idee zu einer Kombination von Krimi und Kulinarik entstand aus meiner Vorliebe für spannende Kriminalgeschichten und gutes Essen. Ich hatte den großen Wunsch, beides miteinander zu verbinden“, erläutert Alexandra Stamm, warum sie im Jahr 2000 begann, das Format zu entwickeln. Das „Original Krimidinner" – darauf legt die Erfinderin Wert – orientiert sich dabei an Edgar Wallace, „weil mich das Augenzwinkern in seinen Geschichten fasziniert. Seine Figuren nehmen sich selbst nicht zu ernst und trotzdem gelingt es dem Autor immer, eine spannende und gruselige Atmosphäre zu erzeugen.“ Die fantastischen Geschichten, die starken Bilder und die teilweise sehr schrägen Charaktere seien wunderbare Anregungen „für meine Theaterinszenierungen, die sich immer hautnah zwischen den Zuschauern abspielen.“

Die Eventkirche wird fachgerecht geschmückt

Die Episoden, die in Langenberg stattfinden, spielen alle auf dem imaginären Schloss Darkwood. Dementsprechend wird die Eventkirche vorher hergerichtet: mit Efeu, Grablichtern, Spinnweben und großen Kerzenleuchtern. Dazu kommt eine spannende Geschichte, erzählt Alexandra Stamm: „Einen guten Krimi machen eine spannende Geschichte, starke Figuren und eine überraschende, aber nachvollziehbare Auflösung aus. Außerdem muss mindestens eine Leiche darin vorkommen. Dabei machen viele Verdächtige einen Kriminalfall spannender. Deswegen tauchen beim Original Krimidinner die Schauspieler, deren Rolle als Leiche ein Ende findet, als andere Figur erneut auf.“

Gäste werden Handelnde

Das Besondere am Krimidinner: Die Gäste sind nicht nur Gäste, sie nehmen auch an der Handlung teil, sagt Alexandra Stamm: „Das Original Krimidinner lädt die Zuschauer ein, sich als Teil der großen Familie zu fühlen, um die sich die Ashtonburry Chronik rankt. Deswegen haben Freiwillige auch in jeder der fünf Episoden die Möglichkeit, mit kleinen Gastrollen direkt an der Handlung teilzunehmen.“

<<<MAGIC NIGHT FEIERT PREMIERE IN DER VG

Eine Spielortpremiere präsentieren die Macher des Krimi-Dinners am 2. Februar.

In der VG beginnt dann um 19 Uhr die „Magic Night“ mit Star-Zauberer Charlie Martin.

Der Eintritt inkl. 3-Gänge-Menü kostet 69 Euro, Karten nur im Vorverkauf: worldofdinner.de/magic-night.

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