Mein Rad-Revier

Eine Park-Tour mitten in Velbert für die ganze Familie

Jeder Abstecher vom Panoramaradweg Niederbergbahn ist ein echter Rundweg, so dass (fast) nirgends eine Strecke doppelt gefahren werden muss.

Foto: WAZ FotoPool

Jeder Abstecher vom Panoramaradweg Niederbergbahn ist ein echter Rundweg, so dass (fast) nirgends eine Strecke doppelt gefahren werden muss. Foto: WAZ FotoPool

Velbert.   Mal sportlich ambitioniert, mal kinderfreundlich: Längs des Panoramaradwegs Niederbergbahn gibt es auch touristische Radschleifen. Eignerbach ist als neues Ziel ausgeguckt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Radschleifen vom Panoramaradweg Niederbergbahn in die drei Velberter Ortskerne, die die WAZ in dieser Serie „Mein Rad-Revier“ bereits vorgestellt hat, waren von Anfang an Pflicht. Dafür gab es eine klare Vorgabe der Politik. Hingegen sind die so genannten touristischen Rundtouren, deren Verläufe ebenfalls Gisbert Böker von den Technischen Betrieben Velbert (TBV) ausgetüftelt hat, eher Kür. Entgegen der ursprünglichen Konzeption haben sich mittlerweile bereits Veränderungen ergeben. So ist der ins Auge gefasste Abstecher zum Abtskücher Stauteich auf unbestimmte Zeit zurückgestellt.

Die Schilder sind schon bestellt

Als „wirklich sehr schön, vor allem mit Kindern“ empfiehlt Daniela Löhr (TBV) die mit 2,5 Kilometern sehr überschaubare Schleife in den Herminghauspark. Die zugehörigen „Schleifenpunkte“ am Panoramaradweg sind die Nummern 67 und 66. Die für die Beschilderung zuständige Vermessungstechnikerin bezeichnet sich als „Genuss- und Freizeitradlerin“ und hat im Vorfeld sämtliche Rundtouren mit Jan Schneider – der Chef der Straßenverkehrsbehörde war für den rechtlichen Check verantwortlich – abgestrampelt, ist also dementsprechend „erfahren“. Und ihr Kollege Arnd Sulimma hat sich dann um die Schilder gekümmert.

Das Symbol für den Herminghauspark ist ein Baum. Das seit Generationen beliebte Ausflugsziel hat seine Wurzeln in dem historischen „Mohnser Wäldchen“. Dank des spendablen Fabrikanten Emil Herminghaus ist es 1912 zum Park erweitert worden; und zu Anfang dieses Jahrtausends hat man die Anlage mit Hilfe der Sparkassen-Jubiläumsstiftung gründlich saniert und neu gestaltet. „Der Park eignet sich als Tour für die ganze Familie“, so Löhr. „Man darf da nämlich auch durchfahren.“

Hingegen sei die 7,5 Kilometer lange Radschleife in den Langenhorst – wohl nicht von ungefähr ist für sie ein Mountainbike-Symbol reserviert – etwas „für sportlich Ambitionierte. Allein schon das Stück durch den Wald und dann den Zechenweg hoch ...“ Für diesen Abstecher mit den Anschlussstellen 65 und 63 werden die Schilder übrigens erst in Kürze geliefert und montiert.

Neu und noch komplett in Planung – „aber das kommt auf jeden Fall“ – ist die Eignerbach-Rundtour. Wenn Rheinkalk dort die Geländeplanung abgeschlossen hat, soll die Streckenführung in Angriff genommen werden. Vermutlich geht’s konkret ab Herbst ans Werk.

Die Routen gibt’s auf www.panoramaradweg-niederbergbahn.de (Service, Downloads) zum Ausdrucken. Ebenso fürs Smartphone mittels QR-Codes auf den zugehörigen Stelen an den Schleifenpunkten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik