Mobilität

„E-Mobility“ in Neviges informiert über Elektro-Mobilität

Eine Stromlade-Säule steht unter anderem in Neviges gegenüber des Busbahnhofes. Helmut Wulfhorst freut sich auf die Schau „E-Mobility“ am 16. Juni.

Eine Stromlade-Säule steht unter anderem in Neviges gegenüber des Busbahnhofes. Helmut Wulfhorst freut sich auf die Schau „E-Mobility“ am 16. Juni.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Auf der Schau „E-Mobility“ dreht sich in Neviges am 16. Juni alles um strombetriebene Autos und E-Bikes. Bei der Planung gab es Überraschungen.

Neviges. E-Bikes werden immer beliebter, und wer sich ein Elektro-Auto kauft, ist längst kein belächelter Exot mehr. „Elektro-Mobilität wird ja mehr und mehr zum Thema, das hängt sicher auch mit einem neuen Umweltbewusstsein zusammen. Wir möchten den Leuten Gelegenheit geben, sich in Ruhe informieren zu können.“, sagt Helmut Wulfhorst, zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft Neviges (WGN). Einen ganzen Tag lang wird die Fußgängerzone in Neviges am Sonntag, 16. Juni, von 12 bis 18 Uhr zur „E-Mobility-Meile“, schmunzelt Wulfhorst, der seit Wochen mit den Verantwortlichen von Autohäusern und Fahrradläden in Kontakt steht und Verhandlungen führt. „Wir wollen ja ein möglichst großes Spektrum bieten, hoffentlich spielt das Wetter auch mit.“ Ob Regen oder Sonnenschein, die Dudelsack-Band „Rhian Area Pipes and Drums“, bekannt vom Laternenfest, kommt auf alle Fälle. Und natürlich gebe es für die ganze Familie „einen bunten Mix an Speisen und Getränken“, versichert der Organisator.

Vertreter der Stadt Velbert sind angetan

Doch im Mittelpunkt stehen, ganz klar, die Zwei- und Vierräder. Ein Aktionstag rund um das Thema Elektro-Mobilität, diese Idee habe auch den Verantwortlichen der Stadt Velbert gefallen, erzählt der umtriebige zweite Vorsitzende. „Einige aus der Verwaltung haben uns gesagt: Prima, dass ihr das in die Hand nehmt.“ Neben strombetriebenen Autos, Zweirädern und E-Scootern werden am 16. Juni auch Fortbewegungsmittel für jene Menschen ausgestellt, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. „Auch das ist ein großes Thema, dem wir uns nicht verschließen wollen.“ Schließlich lebten gerade in Neviges viele ältere Menschen.

Der Stammtisch „E-Mobil Niederberg“ kommt auch

Doch zurück zu den strombetriebenen Autos, die neben den Fahrrädern den größten Raum auf der „E-Mobility“ einnehmen. Viele Leute seien verunsichert, ob sie beim nächsten Autokauf wirklich umsteigen sollen. Wie weit komme ich mit einer „Tankladung“? Wie sieht das Netz von Ladestationen aus, ist die allgemeine Wartung und Reparatur vielleicht teurer und komplizierter? Was gibt es in den nächsten Jahren für neue Modelle? All das seien Fragen, so Wulfhorst, die den Autofahrern unter den Nägeln brennen. „Wir freuen uns daher besonders, den Stammtisch E-Mobil in Niederberg zu Gast zu haben. Das sind Leute, die sprechen aus Erfahrung. Die kann man fragen, die sind praxiserfahren.“ Auch die Stadtwerke Velbert sind mit einem Stand vertreten und informieren unter anderem über aktuelle und zukünftige Standorte von Ladesäulen.

Verhalten einiger Händler irritiert

Gucken, Fakten sammeln, hineinsetzen: Elektro-Modelle folgender Marken sind am 16. Juni zu sehen: Toyota, Opel, Hyundai, Nissan, und BMW. „Der BMW wird von dem Privatmann Robin Valk aus Langenberg vorgeführt, das ist kein Händlerwagen“, sagt Wulfhorst und spricht damit einen Punkt an, der ihn bei der Vorbereitung ziemlich irritiert hat: „Schade, dass sich kein deutscher Premium-Marken-Händler auf unsere Anfrage gemeldet hat, also Mercedes, BMW oder Audi“, bedauert Helmut Wulfhorst. „So etwas verstehe ich nicht, da hätte man doch ganz konkret Kontakt zu möglichen Kunden schließen können.“

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