Ökumenisches Projekt

Diakonie berät künftig in Langenbergs Pfarrheim

Auch im Begegnungszentrum Klippe 2 berät Tanja Kosin (r., hier mit Einrichtungsleiterin Cornelia Kleine-Kleffmann) einmal monatlich beim Themenfrühstück die Besucher.

Foto: Uwe Möller

Auch im Begegnungszentrum Klippe 2 berät Tanja Kosin (r., hier mit Einrichtungsleiterin Cornelia Kleine-Kleffmann) einmal monatlich beim Themenfrühstück die Besucher. Foto: Uwe Möller

Langenberg.   Neues Kooperationsprojekt: Das Stadtteilzentrum der Diakonie bietet künftig regelmäßig Beratungsstunde in der Begegnungsstätte St. Michael an.

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Gemeinsame Gemeindefeste, eine gemeinsame Sternsingeraktion, gemeinsame Andachten, organisiert von engagierten Christen beider Konfessionen: Es ist bestens bestellt, das ökumenische Feld, das die Pfarrgemeinde St. Michael und die Ev. Kirchengemeinde Langenberg gemeinsam beackern. Mit dem Kooperationsprojekt, das nun startet, erreicht die Zusammenarbeit aber eine ganz neue Dimension: Ab kommendem Dienstag wird das Stadtteilzentrum der Bergischen Diakonie regelmäßig Beratungsstunden in der Aktiv-Begegnungsstätte St. Michael anbieten.

„Das sind alles Ihre Aufgaben? Das ist ja interessant“, oder „Sie kenne ich – Sie haben mir schon mal mit Anträgen geholfen. Können Sie nicht öfter her kommen?“ Das und ähnliches bekam Tanja Kosin zu hören, als sie die Begegnungsstätte am Froweinplatz besuchte, um ihre Arbeit im Stadtteilzentrum der Diakonie in der Donnerstraße 1 vorzustellen.

Erste Beratung findet am kommenden Dienstag statt

„Ja, warum eigentlich nicht?“, fragten sich die Sozialarbeiterin und Heribert Ressing vom Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Michael – und schon war sie geboren, die Idee vom neuen Kooperationsprojekt. Das sieht vor, dass Tanja Kosin am kommenden Dienstag erstmals eine Beratungsstunde in der Begegnungsstätte am Froweinplatz 4 anbietet – und dies dann künftig regelmäßig tut.

Wer kann sich Rat holen bei diesen Terminen? Und auf welche Gebiete erstreckt sich die Beratung? „Also im Stadtteilzentrum bin ich eigentlich Anlaufstelle für alle Menschen, die irgendein Problem haben“, sagt Tanja Kosin. Ob es um eine drohende Sperrung des Stroms geht, um Fragen zur häuslichen Pflege, oder ob den Hilfesuchenden Schulden drücken: „Ich höre mir an, was die Menschen bedrückt, und entscheide dann, ob ich ihnen selbst helfen kann oder sie an eine spezielle Beratungsstelle vermittle“, erläutert die Sozialarbeiterin.

Manches Problem kann Tanja Kosin auch sofort lösen

Das könne z.B. die Schuldnerberatung der Diakonie sein, eine psychotherapeutische Hilfseinrichtung oder eine Suchtberatungsstelle. „In vielen Fällen kann ich aber auch ganz spontan und direkt helfen: Zum Beispiel, wenn irgendein Formular ausgefüllt werden muss, wenn es Probleme mit Ämtern gibt, wenn es um Fragen der Erziehungsberatung geht oder darum, wo man welche Hilfeleistung beantragen kann.“ Und auch Eltern, die sich in nach einer Trennung über Sorgerechtsfragen zu ihren Kindern informieren wollen, können bei Tanja Kosin Rat suchen.

Und das also nicht mehr nur im Stadtteilzentrum Donnerstraße 1, sondern nun auch in der Begegnungsstätte St. Michael, Froweinplatz 4: An jedem zweiten Dienstag im Monat, immer von 11 bis 12 Uhr – zum ersten Mal am kommenden Dienstag, 12. Dezember.

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