Kultur

Deutsches Schloss- und Beschlägemuseum stellt sich neu auf

Kseniya Pavych (l) und Museumsmitarbeiterin Dr. Yvonne Gönster kümmern sich auch jetzt schon um das Programm im Museum.

Kseniya Pavych (l) und Museumsmitarbeiterin Dr. Yvonne Gönster kümmern sich auch jetzt schon um das Programm im Museum.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Velbert-Mitte.  Das Velberter Schloss- und Beschlägemuseum schließt Mitte Juli. Bis zum Umzug in den Neubau gibt es eine Anlaufstelle in der Fußgängerzone.

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Mitte Juli schließt das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum seine Pforten im Forum Niederberg, um mit Hochdruck an den Vorbereitungen zum für Mitte 2020 geplanten Umzug in das nahe gelegene neue Museumsgebäude in der Fabrikantenvilla Herminghaus zu arbeiten.

Umzug in ein leerstehendes Ladenlokal

Bereits ab Mittwoch, 12. Juni, präsentiert sich das Museum in einem leerstehenden Ladenlokal an der Friedrichstraße 198. Zu diesem Anlass findet dort an diesem Tag ab 16 Uhr ein Themennachmittag statt, bei dem die Verantwortlichen die geplanten Neuerungen näher erläutern. „Wir freuen uns sehr, dass die Eigentümerin das Ladenlokal zur Verfügung stellt, bis sich ein neuer Mieter gefunden hat“, erklärt Silke de Roode vom Innenstadtmanagement die Zwischennutzung des Ladenlokals.

Mitarbeiter stellen Veränderung vor

Im Rahmen des Themennachmittags präsentieren das Innenstadtmanagement und die Museumsmitarbeiterin Dr. Yvonne Gönster, welche Veränderungen es im neuen Museum geben wird. Sowohl die baulichen Neuerungen in der Villa als auch den neuen Anbau stellt Karsten Fangmann vom Fachbereich Immobilienservice vor. Der Neubau erhält eine Fassade aus gebürsteten Aluminiumplatten und gliedert sich harmonisch an das denkmalgeschützte Gebäude an.

Neues Konzept der Ausstellung wird präsentiert

In der neuen Ausstellungshalle werden das Foyer mit dem Kassenbereich sowie die Dauerausstellung untergebracht. „Die Ausstellung bekommt ein völlig neues Gesicht“, verrät Gönster. Welches das sein wird, erläutert sie in einem Kurzvortrag. Im Ladenlokal in der Fußgängerzone werden zudem Exponate aus dem Museum sowie Informationsträger zum Neubau ausgestellt.

Ladenlokal ist nach wie vor zu vermieten

„Die Geschäftsräume befinden sich nach wie vor in der Vermittlung. Mietinteressenten können sich bei der Wirtschaftsförderung und dem Ladenmanagement über die Einzelheiten informieren“, erläutert der städtische Baudezernent Jörg Ostermann, der das Konzept zur Zwischennutzung begrüßt. Nähere Informationen zu dem 135 Quadratmeter großen Objekt sind auf der Internetseite www.wirtschaftsfoerderung.velbert.de zu finden.

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